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Südchinesisches Meer: Philippinen werfen China illegales Eindringen in ihre Hoheitsgewässer vor

© AFP 2021 / HANDOUTPhilippinische Küstenwache
Philippinische Küstenwache  - SNA, 1920, 18.11.2021
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Die Philippinen haben der chinesischen Küstenwache zur Last gelegt, zwei philippinische Versorgungsschiffe im Südchinesischen Meer „illegal“ blockiert und daraufhin mit Wasserkanonen beschossen zu haben. Außenminister Teodoro Locsin verurteilte die Aktion Chinas „aufs Schärfste", wie die Nachrichtensender CNN und ABC News berichteten.
Der philippinische Nationale Sicherheitsberater Hermogenes Esperon teilte dem Sender mit, dass während des Vorfalls zwei Schiffe der chinesischen Küstenwache die beiden philippinischen Versorgungsschiffe mit einem Holzrumpf blockiert hätten. Ein drittes Schiff der Küstenwache, so Esperson weiter, habe die beiden Schiffe „eine Stunde lang mit Wasserwerfern beschossen“.
Diese waren ABC News zufolge auf dem Weg zu Truppen in der Nähe der Second-Thomas-Untiefe.
Es sei zwar niemand verletzt worden, jedoch hätten die Versorgungsschiffe den Einsatz abbrechen müssen, sagte der philippinische Außenminister, Teodoro Locsin.
„Die Aktionen der Schiffe der chinesischen Küstenwache sind illegal“, zitiert CNN den philippinischen Politiker.
Locsin hat nach eigenen Angaben dem chinesischen Botschafter und dem Außenministerium in Peking „in den schärfsten Worten die Empörung, Verurteilung und den Protest der philippinischen Regierung“ übermittelt.

„Wir werden die Nachlieferung fortsetzen und müssen niemanden um Erlaubnis bitten, da dies in unserem Hoheitsgebiet liegt“, sagte Esperon.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte hingegen, philippinische Schiffe seien ohne Erlaubnis in chinesische Gewässer gefahren.
Locsin reagierte dahingehend, dass China „in den betreffenden Gebieten“ keine Strafverfolgungsrechte habe – daher müssten „sie aufpassen und sich zurückziehen“, zitiert CNN den Politiker.
US-Zerstörer USS Porter - SNA, 1920, 15.06.2021
US-Kriegsschiff „Ronald Reagan“ im Südchinesischen Meer eingetroffen

Spannungen um Südchinesisches Meer

Die ostasiatischen Länder China, Japan, Vietnam und die Philippinen stehen wegen der Seegrenzen und Verantwortungszonen im Süd- und Ostchinesischen Meer miteinander in Konflikt. China beansprucht 80 Prozent des rund drei Millionen Quadratkilometer großen, rohstoffreichen Meeresgebietes, durch das wichtige Schifffahrtsstraßen führen.
Auch Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Vietnam beanspruchen Teile des Seegebiets für sich, das für die Anrainerstaaten strategisch und wirtschaftlich von enormer Bedeutung ist. Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag hatte 2016 die Ansprüche Chinas zurückgewiesen. Peking ignoriert aber das Urteil.
Laut China machen sich Länder wie Vietnam und die Philippinen bewusst die Unterstützung der Vereinigten Staaten zunutze, um die Spannung in der Region anzuheizen.
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