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RKI-Chef warnt vor „sehr schlimmem Weihnachten“, Victoria kehrt zur Normalität zurück

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 18.11.2021
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RKI-Chef warnt vor „sehr schlimmem Weihnachtsfest“; Bundesagentur gab 52 Milliarden für Folgen der Corona-Krise aus; Mehrheit ist für erneute Homeoffice-Pflicht; Gleisausbau: Grüne für Reformen bei der Deutschen Bahn; Konzertbranche wünscht sich bundesweit klare Regeln; Victoria kehrt zur Normalität zurück – und macht Ungeimpften das Leben schwer
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

RKI-Chef warnt vor einem „sehr schlimmen Weihnachtsfest“

Der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat bei einer Online-Veranstaltung von einer „ernsten Lage“ gesprochen und gewarnt, dass ein „sehr schlimmes Weihnachtsfest“ bevorsteht, wenn die Politik jetzt nicht handelt. Er begründete das mit „steil nach oben“ schießenden Infektions- und Todeszahlen. Wieler plädierte ferner für die 2G-Regel und mehr Impfungen.

Bundesagentur gab 52 Milliarden für Folgen der Corona-Krise aus

Die bisherigen Aufwendungen der Bundesagentur für Arbeit für die Corona-Krise belaufen sich auf 52 Milliarden Euro. 24 Milliarden davon seien in Kurzarbeitergeld, 18 Millionen in Sozialleistungen und zehn in pandemiebedingtes Arbeitslosengeld geflossen. Finanziert wurde das Ganze aus einer Rücklage der Agentur in Höhe von 26 Milliarden, knapp 24 Milliarden Zuschüssen vom Bund und aus Haushaltseinnahmen. Für 2022 klafft laut Bundesagentur eine Lücke, die mit rund einer Milliarde Zuschüssen geschlossen werden müsste. Ein möglicher Lockdown mit zusätzlicher Kurzarbeit würde der Darstellung zufolge das Defizit noch mehr vergrößern.

Mehrheit ist für erneute Homeoffice-Pflicht – Umfrage

Etwa zwei Drittel der Bürger sollen für eine erneute Homeoffice-Pflicht angesichts steigender Infektionszahlen sein. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Civey“ ergeben. 61 Prozent wünschen sich eine verpflichtende Regelung, 28 Prozent sind dagegen, der Rest zeigt sich unentschlossen. Unter Anhängern von SPD, Grünen und Linken sind jeweils über 70 Prozent für eine solche Pflicht, während es bei Anhängern der Union 58 sind. Die FDP ist in der Sache gespalten und bei der AfD sind lediglich 28 Prozent für die Homeoffice-Pflicht.

Gleisausbau: Grüne für Reformen bei der Deutschen Bahn

Um die Schiene im Wettbewerb zur Straße zu stärken, schlagen die Grünen die Schaffung einer „Infrastruktur“ GmbH unter dem Dach der Deutschen Bahn vor, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Gleichzeitig soll die Deutsche Bahn von einem „Gewinndruck“ befreit werden, was zu günstigeren Preisen, auch bei Wettbewerbern, führen soll. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft ist gegen eine Aufspaltung der Bahn in Netz und Betrieb, zeigt sich aber offen für Reformen. Aktuell ist die Bahntochter DB Netz für den Gleisausbau zuständig, den sie über Trassenentgelte finanziert, die bei der Nutzung der Gleise anfallen. Kritiker finden, dass der dringend nötige Gleisausbau so durch betriebswirtschaftliche Abwägungen gebremst wird.

Konzertbranche: „Brauchen jetzt endlich bundesweit klare Regeln“

Die Konzertbranche braucht laut dem Geschäftsführer von „Live Nation“, Marek Liederberg, dringend einheitliche Regeln. „Die Branche braucht jetzt endlich bundesweit klare Normen für den Neustart und nicht ein ewiges Hin und Her von widersprüchlichen Maßnahmen“, sagte Lieberberg der Deutschen Presse-Agentur. Warnungen vor größeren Veranstaltungen sieht er als eine „Diskriminierung“ an, die nicht zu rechtfertigen sei. Stattdessen spricht er sich für eine durchgehende 2G-Regelung oder 2G plus im öffentlichen Leben aus.

Victoria kehrt zur Normalität zurück – und macht Ungeimpften das Leben schwer

Im australischen Bundesstaat Victoria kehren die Menschen ab Freitag wieder zur Normalität zurück. Hintergrund ist, dass gegen Wochenende 90 Prozent der Bürger über zwölf Jahren des australischen Bundesstaats vollständig geimpft sein werden. Ungeimpften wird dagegen das Leben erschwert: Pubs, Bars und Restaurants bleiben ihnen demnach verschlossen, ebenso wie Kinos, Theater, Zoos, Festivals. Selbst Buchhandlungen, Modegeschäfte, Schönheits- oder Friseursalons dürfen sie nicht mehr betreten. Offen bleiben ihnen lediglich Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte und Drogerien.
Australien geht sehr streng gegen Menschen ohne Corona-Impfpass vor. Dazu gehört auch, dass nur noch zweifach Geimpfte künftig das Land ohne Genehmigung verlassen und ins Land ohne zweiwöchige Quarantäne wieder einreisen dürfen.
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