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400.000 Euro in Passau gestohlen: Mutmaßlicher Cyberbetrüger gefasst

© AP Photo / Wilfredo LeeHackerangriff (symbolbild)
Hackerangriff (symbolbild) - SNA, 1920, 18.11.2021
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Der deutschen Polizei und ihren italienischen Kollegen ist ein Coup gegen einen mutmaßlichen Computerbetrüger gelungen. Der Mann steht im Verdacht, das Konto eines Unternehmers in Passau um mehr als 400.000 Euro erleichtert zu haben. Der 26-Jährige wurde im Oktober in Süditalien festgenommen, wie die bayerische Polizei am Donnerstag mitteilte.
Der Verdächtige soll mithilfe einer Phishing-Mail, einer gefälschten Webseite und einer übermittelten Transaktionsnummer im Frühjahr 2021 Zugriff auf das Online-Banking seines Opfers erhalten und eine Vielzahl von Transaktionen auf verschiedene Konten veranlasst haben.
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Im Zuge der Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei nach eigenen Angaben mit der Unterstützung des betroffenen Geldinstituts einige Empfängerkonten ermitteln. Weitere Ermittlungen führten schließlich zum mutmaßlichen Kontoersteller, bei dem es sich um einen in Deutschland geborenen 26-jährigen Mann mit italienischen Wurzeln handelt.
In enger Zusammenarbeit mit den italienischen Sicherheitsbehörden sei auch der Wohnort des Verdächtigen ermittelt und am 12. Oktober durchsucht worden. Wie es hieß, wurde der mutmaßliche Täter in dem zu durchsuchenden Haus angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Ermittler fanden nach Polizeiangaben unter anderem fast 300 Blanko-Ausweis-Scheckkarten, zahlreiche gefälschte Ausweisdokumente und Führerscheine sowie Klebehologramme.
Die Beweismittel waren den Angaben zufolge in einem Bodenloch unter einer Bodenfliese versteckt. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern beantragte die Auslieferung des festgenommenen Tatverdächtigen nach Deutschland. Darüber soll nach Abschluss des Strafverfahrens in Italien entschieden werden.
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