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Inbetriebnahme von Nord Stream 2 im März 2022? Kreml-Sprecher Peskow reagiert auf Bericht

© SNA / Ilya PitalyowBauarbeiten an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 (Archivbild)
Bauarbeiten an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 18.11.2021
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Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat sich zu einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters geäußert, laut dem die Aussetzung des Zertifizierungsverfahrens für die Nord Stream 2 AG zu einem Verschieben der Inbetriebnahme der Pipeline auf März 2022 führen könnte. Reuters berief sich dabei auf eine namentlich nicht genannte Quelle aus der Bundesregierung.
„Im Moment ist es eine undankbare Aufgabe, über die Fristen zu spekulieren. Und das möchten wir nicht tun“, sagte Peskow gegenüber Journalisten.
Peskow betonte, dass sich niemand „in die Arbeit der Regulierungsbehörde einmischen kann oder sollte“. „Das Unternehmen erledigt alle bürokratischen und rechtlichen Formalitäten, damit das Zertifizierungsverfahren durchgeführt werden kann. Und dann müssen wir nur noch warten, bis dies passiert“, fügte er hinzu.

Gazprom liefert genau so viel wie gefordert

Zu Behauptungen von Analysten, das russische Unternehmen habe angeblich bereits die Grenzen seiner Gasproduktion erreicht, sagte Peskow: „Man sollte sich nicht von Analysten leiten lassen, sondern Gazprom fragen. So kann man die zuverlässigsten Informationen aus der Quelle erfahren.“

„Gazprom liefert genau so viel, wie im Rahmen der bestehenden Verträge nachgefragt und gekauft wird“, so Peskow.

Zertifizierungsverfahren von Nord Stream 2 AG

Der russische Energiekonzern Gazprom hatte am 10. September die Fertigstellung der Gasleitung Nord Stream 2 bekannt gegeben. Anfang Oktober wurde verkündet, dass der erste Strang der Pipeline bereits mit Gas befüllt worden sei.
Unmittelbar danach hatte der Betreiber der Pipeline eine Zertifizierung als unabhängiger Transportnetzbetreiber bei der Beschlusskammer der deutschen Bundesnetzagentur beantragt und alle notwendigen Unterlagen eingereicht.
Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie die Zertifizierung der Nord Stream 2 AG als unabhängiger Betreiber von Nord Stream 2 vorläufig ausgesetzt hat. Der Betreiber der Pipeline muss nun eine Tochtergesellschaft nach deutschem Recht gründen. Die deutsche Tochtergesellschaft der Nord Stream 2 AG muss Eigentümerin und Betreiberin des deutschen Teils der Pipeline werden und erneut vollständige Unterlagen für die Zertifizierung einreichen. Dann soll laut der Bundesnetzagentur das Verfahren wieder aufgenommen werden.
Am Mittwoch berichtetedie Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Regierungsquellen, dass sich die Inbetriebnahme der Ostseepipeline Nord Stream 2 durch die am Dienstag getroffene Entscheidung der deutschen Regulierungsbehörde auf März 2022 verzögern könnte.
Nord Stream 2 - SNA, 1920, 17.11.2021
Deutsche Wirtschaft bedauert Aussetzung der Nord Stream 2-Zertifizierung
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