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Appell an Bund und Länder: DOSB fordert „Outdoor-Sport-Garantie für alle“

CC BY-SA 3.0 / Olaf Kosinsky / Wikimedia CommonsDOSB-Präsident Alfons Hörmann (Archivbild)
DOSB-Präsident Alfons Hörmann (Archivbild) - SNA, 1920, 18.11.2021
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Der deutsche Sport hat sich mit einem Appell Bund und Länder gewandt, die Fehler des Vorjahres nicht zu wiederholen und Millionen von Menschen nicht coronabedingt zur Bewegungslosigkeit zu verurteilen. Mehr als die 3G-Regel dürfe es für Sport im Außenbereich nicht geben.
Angesichts der drohenden Einschränkungen im zweiten Corona-Winter hat der Deutsche Olympische Sportbund gefordert, die Sportstätten so weit wie möglich offen zu lassen. Gerade jetzt könne der Sport zur Gesunderhaltung der Bevölkerung beitragen, hieß es in einer DOSB-Pressemitteilung am Dienstag. „Der Fehler des Vorjahres, als die weitgehende Schließung von Spiel- und Sportstätten und die Kontaktbeschränkungen die rund 27 Millionen Mitglieder von Sportvereinen und alle anderen Menschen in Deutschland zur Bewegungslosigkeit verurteilten, dürfe sich nicht wiederholen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
In der Stellungnahme zur Verbändeanhörung des Hauptausschusses im Deutschen Bundestag am Montag und in einem Schreiben an die Bund-Länder-Runde am Donnerstag fordere der DOSB daher eine „Outdoor-Sport-Garantie für alle“: Das Infektionsrisiko im Außenbereich sei anerkannt geringer. Mehr als eine 3G-Regel dürfe deshalb für den Sport im Außenbereich nicht gelten, argumentiert der DOSB. Für Sport im Innenbereich sei 2G sinnvoll.
Unter dem Wegfall der sportlichen Betätigung würden insbesondere Kinder und Jugendliche leiden – körperlich und seelisch. Daher befürworte der DOSB, sie bei den Maßnahmen Geimpften und Genesenen gleichzustellen. Wo Testnachweise erforderlich seien, sollten regelmäßige Schultestungen für den Vereinssport anerkannt werden.
Rote Karte - SNA, 1920, 03.11.2021
„Rote Karte“ für Impfverweigerer vom früheren Biathlon-Bundestrainer Uwe Müssiggang
DOSB-Präsident Alfons Hörmann: „Die 90.000 Sportvereine in Deutschland haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie in der praktischen Umsetzung wirklich verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen. Sie gewährleisten ein Bewegungsangebot, das die pandemiebedingten Risiken weitgehend minimiert und gleichzeitig ein wesentlicher Baustein dafür ist, die gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie abzufedern. Es wäre fahrlässig und nicht vermittelbar, diese Möglichkeiten erneut und undifferenziert einzuschränken.“
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