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Spahn: Auffrischungsimpfung vor Ende der Sechs-Monats-Frist möglich

© SNA / Konstantin Mikhalchevski / Zur BilddatenbankCorona-Impfung
Corona-Impfung  - SNA, 1920, 17.11.2021
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich dafür aus, allen Menschen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus zu ermöglichen. Auch wenn die letzte Impfung noch nicht sechs Monate her ist.
„Der gemäß Zulassung vorgesehene Abstand von sechs Monaten zur vollständigen Immunisierung bei Personen ab 18 Jahren ist als zeitliche Richtschnur zu verstehen, der natürlich nicht tagesgenau einzuhalten ist.“ Das steht in einem Brief von Bundesgesundheitsminister Jehns Spahn (CDU) und dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, an alle Vertragsärzte in Deutschland, der dem „Tagesspiegel“ am Dienstag vorlag.

„Im eigenen Ermessen impfen“

„Sie können daher jede Patientin und jeden Patienten ab 18 Jahren, auch wenn sie nicht zu den Risikogruppen gemäß der aktuellen Stiko-Empfehlung wie ältere Personen, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches und pflegerisches Personal gehören, zeitnah und auch vor Ablauf der sechs Monate im eigenen Ermessen impfen“, teilten Spahn und Gassen mit.
Impfung gegen Covid-19  - SNA, 1920, 17.11.2021
Corona-Zahlen: Bei Ungeimpften deutlich höher als bei Menschen mit Impfschutz
Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen wurden in den vergangenen Tagen Rufe nach schnelleren Auffrischungsimpfungen, den sogenannten Booster-Impfungen, laut. Bislang haben rund vier Millionen Menschen eine solche Impfung erhalten, wie aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht.
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