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Schweden befürwortet militärische EU-Ausbildungsmission für Ukraine

© AFP 2021 / CLAUDIO BRESCIANIDer schwedische Minister Peter Hultqvist (Archivbild)
Der schwedische Minister Peter Hultqvist (Archivbild) - SNA, 1920, 17.11.2021
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Schweden unterstützt laut dem Verteidigungsminister Peter Hultqvist den Vorschlag der Europäischen Union, eine militärische Ausbildungsbasis in der Ukraine zu errichten.
Ein möglicher EU-Einsatz in der Ukraine wurde seinen Angaben bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister diskutiert.
„Wir unterstützen diese sehr wichtige Mission der Europäischen Union zum Schutz der Souveränität und Sicherheit der Ukraine. Natürlich müssen wir für die Idee (der Schaffung einer militärischen Ausbildungsbasis – Anm. d. Red.) offen sein. Wir werden die Details später besprechen“, sagte Hultqvist gegenüber dem Rundfunksender "Sveries Radio" am Dienstag.
Auch Schweden könnte Offiziere in die Ukraine schicken, um dortige Soldaten auszubilden, fügte der Minister hinzu.
In der EU und in der Nato herrscht derzeit Besorgnis über russische Truppen- und Materialbewegungen in der Nähe der Ukraine. Man hätte in den vergangenen Wochen „große und ungewöhnliche“ Truppenkonzentrationen in der Nähe der Grenzen gesehen, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag am Rande eines Treffens mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba in Brüssel.
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Zuvor hatte das russische Außenministerium Berichte mehrerer westlicher Medien dementiert, wonach Russland angeblich Truppen an die Grenze zur Ukraine verlege. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, äußerte in dieser Hinsicht, Russland verlege seine Truppen innerhalb seines Hoheitsgebiets und nach eigenem Ermessen. Diese Verlegungen würden niemanden bedrohen und könnten nicht besorgniserregend sein.
Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete Aussagen, wonach Russland angeblich eine Invasion in der Ukraine vorbereite, als alarmistisch. Nach Ansicht des russischen Staatschefs wird Moskau es auch niemals akzeptieren, als eine Partei im Konflikt in der Ukraine gesehen zu werden.
Ukrainische Flagge  - SNA, 1920, 15.11.2021
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Russland hatte wiederholt die Vorwürfe des Westens und der Ukraine zurückgewiesen, angeblich „aggressive Handlungen“ unternommen zu haben. Moskau betonte mehrmals, Behauptungen über eine „russische Aggression“ würden als Vorwand dienen, um mehr militärische Ausrüstung der Nato in der Nähe der russischen Grenzen zu stationieren.
Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, hatte im Oktober angekündigt, Brüssel habe beschlossen, eine Expertenmission in die Ukraine zu entsenden, um die Aussichten für gemeinsame Projekte im Bereich der militärischen Zusammenarbeit, vor allem bei der militärischen Ausbildung, zu bewerten.
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