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Nato setzt gezielte Einflussnahme in Europa fort – Russlands Außenamt

© SNA / Ekaterina Tschesnakowa / Zur BilddatenbankMaria Sacharowa (Archivbild)
Maria Sacharowa (Archivbild) - SNA, 1920, 17.11.2021
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Laut dem russischen Außenministerium wirkt die Nato weiterhin mit gezielten Botschaften auf die Menschen in Europa ein, indem sie Russland der Eskalation beschuldigt, ohne die Beschuldigungen mit Beweisen zu unterlegen.
Es sei bedauerlich, aber die nordatlantische Allianz „setzt die informelle Einwirkung auf die Bevölkerung der Länder Europas fort“, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, vor Journalisten am heutigen Mittwoch. Sie beklagte, dass die Nato die Menschen in Europa weiter davon zu überzeugen versuche, „dass unser Land mit seinem ‚aggressiven Verhalten‘ der Ursprung der Instabilität auf dem Kontinent sei“.
Dabei verwies Sacharowa auf die Rede des Nato-Generalsekretärs beim Nordischen Rat in Kopenhagen am 3. November dieses Jahres. Nach Aussage der Ministeriumssprecherin hat Stoltenberg seinen dortigen Auftritt dafür benutzt, abermals Beschuldigungen gegen Russland zu verbreiten. „Wieder hat er, wie es inzwischen leider zu seiner üblen Tradition gehört, Russland vorgeworfen, sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Fakten hat er dabei nicht genannt“.
Jens Stoltenberg sagte beim Nordischen Rat in Kopenhagen unter anderem, Moskau setze „sein Muster von aggressivem Verhalten an unterschiedlichen Fronten“ fort. „Es hat … seinen Willen demonstriert, Streitkräfte gegen Nachbarn einzusetzen und sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.“
Russlands Präsident Wladimir Putin  - SNA, 1920, 13.11.2021
Putin hält Militärmanöver als Reaktion auf Nato-Übungen im Schwarzen Meer für unzweckmäßig
Sacharowa sieht die Verantwortung für die zunehmenden Spannungen in Europa gerade bei der Nato: „Verbündete in der nordatlantischen Allianz haben alles unternommen, um Trennlinien auf dem Kontinent neuzuziehen. Die Nato-Kollegen sind bereit, sich mit was auch immer zu befassen, nur nicht mit einer sachlichen Betrachtung möglicher Wege zur Verringerung politischer Spannungen.“
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