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EU will 700.000 Euro für Migranten an polnisch-belarussischer Grenze bereitstellen

© AP Photo / Leonid ShcheglovMigranten an der polnisch-weißrussischen Grenze
Migranten an der polnisch-weißrussischen Grenze - SNA, 1920, 17.11.2021
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Die EU will die in Belarus gestrandeten Migranten mit humanitärer Hilfe unterstützen. Laut der Europäischen Kommission werden 700.000 Euro an Soforthilfe dazu mobilisiert.
„Die EU unterstützt ihre humanitären Partner, um das Leid der an der Grenze und in anderen Teilen von Belarus gestrandeten Menschen zu lindern. Ich rufe dazu auf, dass humanitäre Organisationen von beiden Seiten durchgängigen Zugang zu dieser großen Gruppe von Geflüchteten und Migranten erhalten, um ihnen dringend Hilfe zu leisten“, sagte der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, am Mittwoch.
Nach einem entsprechenden Aufruf hat die Europäische Kommission der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) humanitäre Mittel in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die EU hat auch die weiteren 500.000 Euro an humanitären Mitteln mobilisiert und steht derzeit mit ihren humanitären Partnerorganisationen in Kontakt, um die Mittel vor Ort einzusetzen. Gefördert werde der Einkauf von Lebensmitteln, Decken, Medikamenten und Hygieneprodukten.
Belarus sieht sich seit Wochen mit Vorwürfen konfrontiert, Migranten aus Krisenregionen mit Visa und Flügen gezielt anzulocken und dann an die EU-Außengrenze bringen zu lassen. Die Regierung in Minsk weist das zurück und macht die westlichen Staaten für die Zunahme der Migration verantwortlich. Zuletzt drängten sich Tausende Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten an der belarussisch -polnischen Grenze.
Polnische Soldaten an der polnisch-weißrussischen Grenze - SNA, 1920, 17.11.2021
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Polen, Litauen und Lettland berichteten von einer Zunahme illegaler Einwanderer im Grenzgebiet. Der belarussische Staatschef, Alexander Lukaschenko, hatte Ende Mai angekündigt, die Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern zu wollen – wegen der westlichen Sanktionen gebe es dafür „kein Geld und keine Kräfte“ mehr.
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