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Um alle ungeklärten Fragen zu regeln: EU ruft Armenien und Aserbaidschan zu Gesprächen auf

© AFP 2021 / Karen MinasyanGrenze zwischen Armenien und Aserbaidschan (Archivbild)
Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan (Archivbild) - SNA, 1920, 17.11.2021
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Die EU hat sich laut eigenen Angaben besorgt über die Zuspitzung der Situation an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze gezeigt und die beiden Seiten zu Verhandlungen aufgerufen.
„Die EU drängt Armenien und Aserbaidschan, äußerste Zurückhaltung zu üben, ihre Streitkräfte vor Ort abzuziehen und die im Rahmen der beiden trilateralen Abkommen auf sich genommenen Verpflichtungen einzuhalten“, heißt es in einem entsprechenden Statement auf der Homepage des Europäischen Auswärtigen Dienstes.
Darüber hinaus rief die EU die beiden Seiten zur Wiederaufnahme von Verhandlungen auf, um eine umfassende Regelung von noch ungeklärten Fragen, darunter auch der Demarkierung der Grenzen, zu erzielen.
Die EU verwies auf ihre Fortsetzung der „Arbeit mit Armenien und Aserbaidschan“, um bei der Überwindung der Spannung zu helfen.
Nikol Paschinjan (Archivfoto) - SNA, 1920, 16.11.2021
Konflikt im Grenzgebiet: Putin und Paschinjan diskutieren über verschärfte Lage
Zuvor hatten Armenien und Aserbaidschan Opfer nach erneuten Kämpfen an der Grenze beklagt. Nach Angaben aus Jerewan waren aserbaidschanische Militärkräfte am Dienstag auf das Staatsgebiet Armeniens vorgedrungen. Das armenische Verteidigungsministerium meldete, dass ein Militärangehöriger ums Leben gekommen sei. Es gebe 13 Gefangene. Darüber hinaus fehle jede Verbindung zu weiteren 24 Armeeangehörigen. Aserbaidschan meldete sieben tote Soldaten und zehn Verletzte.
Am Dienstag hatte der EU-Ratspräsident Charles Michel ein Telefongespräch mit dem Präsidenten Aserbeidschans, Ilham Alijew, und dem Premierminister der Republik Armenien, Nikol Paschinjan, geführt und sie zur unverzüglichen Deeskalation aufgerufen.
Nach Angaben aus Moskau hatte Russlands Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, noch am Dienstagabend seine Amtskollegen in Armenien und Aserbaidschan angerufen, um sie zur Beendigung der Kämpfe zu bewegen.
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