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Armenien und Aserbaidschan beklagen Opfer nach erneuten Kämpfen

© SNA / Alexey Kudenko  / Zur BilddatenbankAserbaidschanische Soldaten auf dem Gebiet des Bezirks Agdam
Aserbaidschanische Soldaten auf dem Gebiet des Bezirks Agdam - SNA, 1920, 17.11.2021
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Rund ein Jahr nach der Waffenruhe ist der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan im Südkaukasus erneut eskaliert. Nach neuen Gefechten an der Grenze beklagen beide Ex-Sowjetrepubliken Tote und Verletzte.
Nach Angaben aus Jerewan waren aserbaidschanische Streitkräfte am Dienstag auf das Staatsgebiet Armeniens vorgedrungen. Bei Gefechten seien ein armenischer Soldat getötet worden und 13 weitere in die aserbaidschanbische Gefangenschaft geraten, teilte das Verteidigungsministerium Armeniens mit.
Außerdem fehle jede Verbindung zu weiteren 24 Armeeangehörigen. Das armenische Militär habe zudem zwei Stellungen verloren. Armenien verhandle nun unter Vermittlung Russlands über eine Rückholung der gefangenen Soldaten.
Grenzkontrollpunkt zwischen Armenien und Aserbaidschan - SNA, 1920, 17.10.2021
Armenien meldet erneuten Beschuss eines Grenzdorfes durch Aserbaidschan
Aserbaidschan bestätigte Gefechte im Grenzgebiet mit Armenien. „Bei den Kämpfen wurden sieben aserbaidschanische Soldaten getötet und zwei weitere verletzt“, teilte das Verteidigungsministerium in Baku am Mittwoch mit. Mittlerweile habe sich die Lage an der Grenze wieder stabilisiert.
Die aserbaidschanische Justiz nahm Ermittlungen auf wegen Mordes „aus nationalem und religiösem Hass“. Die Ermittler der Generalstaatsanwaltschaft Aserbaidschans würden Beweise sichern, um verantwortliche armenische Soldaten „nach internationalem Recht zur Verantwortung zu ziehen“, erklärte die Behörde.
Nach Angaben aus Moskau hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu noch am Dienstagabend seine Amtskollegen in Armenien und Aserbaidschan angerufen, um sie zur Beendigung der Kämpfe zu bewegen. Armenien und Aserbaidschan konkurrieren seit Ende der Sowjetunion 1991 um die Region Bergkarabach.
Beim jüngsten Krieg im Herbst 2020 holte sich Aserbaidschan weite Teile des Anfang der 1990er Jahre verlorenen Gebietes zurück. Nach wochenlangen Gefechten vereinbarten die zwei Nachbarstaaten im November unter Vermittlung Russlands einen Waffenstillstand.
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