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Veranstalter warnen vor „Todesstoß“ und Politiker der Ampel für Corona-Impfpflicht in der Bundeswehr

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 16.11.2021
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Die Veranstalter-Branche warnt vor Einschränkungen angesichts steigender Infektionen; USA werfen Russland vor, mit einem Raketentest die Sicherheit von ISS-Astronauten gefährdet zu haben; Ampel-Politiker haben sich für verpflichtende Corona-Impfungen in der Bundeswehr ausgesprochen; US-Präsident Biden warnt vor einer Konfrontation mit China.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Veranstalter warnen vor Todesstoß

Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft hat vor weiteren Einschränkungen für Veranstaltungen gewarnt und von einem "Todesstoß" gesprochen. Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und aus Bundesländern, Veranstaltungen zu schließen, seien in keiner Weise nachvollziehbar.
„Wir wären auch notfalls bereit, von unseren Besuchern die Vorlage eines aktuellen negativen Schnelltests zu verlangen, also ‚2G plus‘ anzuwenden“, sagte Verbandspräsident Jens Michow der Deutschen Presse-Agentur.

USA verurteilen „Russlands rücksichtslosen Raketentest“

Washington hat Moskau vorgeworfen, die Sicherheit von Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS mit dem Test einer Anti-Satelliten-Rakete riskiert zu haben. „Wir verurteilen Russlands rücksichtslosen Test“, teilte US-Außenminister Antony Blinken am Montagabend mit. Mit dem Beschuss eines russischen Satelliten sei Weltraumschrott entstanden, „der das Leben von Astronauten, die Integrität der Internationalen Raumstation und die Interessen aller Nationen gefährdet“.
Der Test habe dem Weltraumkommando der US-Streitkräfte zufolge bislang mehr als 1500 nachverfolgbare Trümmerteile in der erdnahen Umlaufbahn produziert. Dies stelle „ein erhebliches Risiko für die Besatzung der Internationalen Raumstation und andere bemannte Raumfahrtaktivitäten sowie für die Satelliten mehrerer Länder“ dar.
Nasa-Illustration der Europa-Clipper-Mission zum Jupitermond Europa  - SNA, 1920, 15.11.2021
Zweimal vorbeigeflogen: Vor welchem Weltraumobjekt hat sich die ISS-Besatzung verstecken müssen?

Politiker der Ampel für Corona-Impfpflicht in der Bundeswehr

Verteidigungspolitiker der Parteien SPD, Grünen und FDP haben sich nach Informationen der DPA dafür ausgesprochen, Covid-19-Impfungen in der Bundeswehr verpflichtend zu machen. Damit haben sie sich zu einer seit Monaten vieldiskutierten Frage geäußerten, ob denn der Corona-Schutz in den Katalog der duldungspflichtigen Maßnahmen aufgenommen werden soll. Die Personalvertretungen hatten sich zuletzt dagegen gewehrt.
Für eine verpflichtende Immunisierung hatten sich FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Grünen-Abgeordneter Tobias Lindner sowie die SPD-Verteidigungspolitikerin Siemtje Möller ausgesprochen. „Wir alle können damit rechnen, noch lange mit Corona-Erregern leben zu müssen“, sagte Möller der DPA. Lindner erklärte auf DPA-Anfrage mit Blick auf andere verpflichtende Impfungen in der Bundeswehr, dass die Aufnahme einer Corona-Impfung in diesen Katalog „nicht ungewöhnlich und nur folgerichtig“ sei.

Einigung im Streit über EU-Haushalt für 2022

Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten haben sich Medienberichten zufolge auf den EU-Haushalt für das kommende Jahr in der Nacht zum Dienstag geeinigt. Nach Angaben beider Seiten können somit im Jahr 2022 rund 169,5 Milliarden Euro verplant werden. Im Vergleich zum Haushaltsjahr 2021 entspricht das einem Plus von etwa fünf Milliarden Euro.

Biden: Wettbewerb mit China darf nicht in Konflikt ausarten

US-Präsident Joe Biden hat bei seinem ersten Online-Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping vor einer Konfrontation zwischen den beiden Staaten gewarnt. Es liege in Verantwortung der beiden Staatschefs, „dafür zu sorgen, dass der Wettbewerb zwischen unseren Ländern nicht in einen Konflikt ausartet, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt“, erklärte Biden am Montagabend.
Der US-Präsident warb für „Leitplanken des gesunden Menschenverstandes“. Beide Seiten sollten ehrlich sagen, „wo wir uns nicht einig sind, und zusammenarbeiten, wo sich unsere Interessen überschneiden, insbesondere bei wichtigen globalen Fragen wie dem Klimawandel“. Für beide Volkswirtschaften gehe es darum, „verantwortungsvolle Führungsrollen“ in der Welt einzunehmen.

Ecuador: Polizei und Militär übernehmen Strafvollzug nach Massaker

Nach neuen Bandenkämpfen mit fast 70 Toten in einem Gefängnis in Ecuador haben Bundespolizei und Streitkräfte bis auf weiteres die Kontrolle über die Haftanstalten des südamerikanischen Landes übernommen. Das hat Präsident Guillermo Lasso nach der Unterzeichnung des „Nationalen Plans zur Krise im Strafvollzug“ am Montag mitgeteilt. So sollen künftig Polizeibeamte und Soldaten innerhalb und außerhalb der Gefängnisse für Ordnung sorgen.
Bei heftigen Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern verfeindeter Gangs in einem Gefängnis in der Nähe der Hafenstadt Guayaquil waren am Wochenende mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Rund 1000 Soldaten und Polizisten sind in die Haftanstalt auf unbestimmte Zeit entsandt worden. Sie sollen dort die Kontrolle übernehmen.
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