Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Konflikt im Grenzgebiet: Putin und Paschinjan diskutieren über verschärfte Lage

© SNA / -Nikol Paschinjan (Archivfoto)
Nikol Paschinjan (Archivfoto) - SNA, 1920, 16.11.2021
Abonnieren
Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan hat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert, um die Lage an der Grenze zu Aserbaidschan zu besprechen, teilte der Pressedienst des Kremls mit.
In einem von armenischer Seite initiierten Telefongespräch erörterten demnach Wladimir Putin und der Premierminister der Republik Armenien, Nikol Paschinjan, die Situation nach einer Reihe von Zwischenfällen an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze. Es wurde vereinbart, die diesbezüglichen Kontakte fortzusetzen, heißt es in der Mitteilung.
Auf einer Sitzung des armenischen Sicherheitsrates bezeichnete Paschinjan die Vorgänge als „direkte Aggression gegen das souveräne Territorium Armeniens“. Er stellte fest, dass die Lage an der Grenze „relativ ruhig ist, aber die Gesamtsituation bleibt extrem angespannt“. Der Premierminister rief die internationale Gemeinschaft auf, die Aggression zu verurteilen.
Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew erklärte seinerseits in einem Telefongespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, dass Baku angemessen auf die Maßnahmen Eriwans reagiert habe. Er betonte, dass „die gesamte Verantwortung für die derzeitige Situation bei der militärisch-politischen Führung Armeniens liegt“.
Am Vortag hatte Paschinjan behauptet, aserbaidschanische Truppen seien an einem Grenzabschnitt in armenisches Gebiet eingedrungen. Baku bestritt dies und beschuldigte das armenische Militär, aserbaidschanische Stellungen im Bezirk Kelbadschar zu beschießen.
Die Beziehungen zwischen den beiden Republiken sind nach wie vor angespannt, vor allem wegen der Situation um Bergkarabach. Im vergangenen Herbst endete eine weitere Runde der militärischen Konfrontation mit einem Abkommen. Russische Friedenstruppen wurden in der Region stationiert.
Ende Juli kam es erneut zum Schusswechsel an der Grenze, wobei es Tote und Verletzte gegeben haben soll. Armenien und Aserbaidschan beschuldigten sich gegenseitig, den Waffenstillstand zu verletzen, einigten sich aber später auf einen von russischen Friedenstruppen vermittelten Waffenstillstand. Dennoch wurde der Beschuss fortgesetzt.
Bergkarabach - SNA, 1920, 29.07.2021
Konflikt mit Aserbaidschan: Armenien will russische Grenzschützer
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала