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Zweimal vorbeigeflogen: Vor welchem Weltraumobjekt hat sich die ISS-Besatzung verstecken müssen?

© Foto : NASA/JPL-CaltechNasa-Illustration der Europa-Clipper-Mission zum Jupitermond Europa
Nasa-Illustration der Europa-Clipper-Mission zum Jupitermond Europa  - SNA, 1920, 15.11.2021
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Ein Stück Weltraumschrott, das am Montagmorgen der Internationalen Raumstation (ISS) zweimal bedrohlich nahe kam, ist an ihr kollisionsfrei vorbeigeflogen. Wegen der Gefahr musste sich die ISS-Besatzung aber in einem Sojus-Raumschiff verstecken.
Der potenziell gefährliche Weltraumschrott flog auch zum zweiten Mal an der ISS-Station am Montag vorbei, ohne mit ihr in Kontakt zu kommen, berichten Medien unter Berufung auf eine Liveübertragung des „Nasa Mission Control Center“ (MCC) in Houston.
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Als sich das Objekt zum ersten Mal gegen 8.06 Uhr (MEZ) der ISS näherte, ordnete das Kontrollzentrum der russischen Weltraumbehörde Roskosmos den Umstieg der russischen Kosmonauten von der ISS in ein Sojus-Raumschiff an. Auch ein amerikanischer Kosmonaut, der zur Besatzung der ISS gehört, versteckte sich im Raumschiff.
Zum Weltraumschrott zählen laut dem Leiter des Instituts für Weltraumpolitik, Iwan Moissejew, vor allem Fragmente alter Raketen und Satelliten. Wie der Experte gegenüber SNA erklärte, kommen Kollisionen mit diesen, genauso wie mit Mikrometeoriten, zwar nicht selten vor, sollen aber in der Regel keine schwerwiegenden Folgen für die internationale Weltraumstation haben. In der Gefahrensituation sei jedoch das Sojus-Raumschiff der sicherste Ort für die Besatzung gewesen, betonte Moissejew.
„Da die Station modular aufgebaut ist, könnte es bei einer Kollision zu einem Druckabfall kommen. So kann man sofort abdocken und zur Erde zurückkehren“, so der Experte.
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Derzeit bereiten sich die Kosmonauten der Nasa-Liveübertragung zufolge darauf vor, die Luken zwischen dem russischen und dem US-amerikanischen Segment der ISS-Station zu öffnen.
Früher am Montag wurde bekannt, dass ein russischer Kosmonaut eine „verdächtige“ Stelle entdeckt hatte, an der es ein Luftleck geben könnte. Diese war ihm während der Vorbereitung einer Schnurverlegung aufgefallen, die in der Übergangskammer des Servicemoduls des russischen Segments der ISS stattfinden sollte.
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