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Route Dubai-Minsk: Belavia führt Flugverbot für Afghanen, Iraker, Syrer und Jemeniten ein

© SNA / Viktor TolotschkoEine Boeing 737 der weißrussischen Fluggesellschaft Belavia (Archiv)
Eine Boeing 737 der weißrussischen Fluggesellschaft Belavia (Archiv) - SNA, 1920, 15.11.2021
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Die weißrussische Fluglinie Belavia hat im Zusammenhang mit der Migrationskrise an der EU-Grenze neue Regeln für Bürger Afghanistans, des Irak, des Jemen und Syriens eingeführt: Sie dürfen nicht an Bord von Flügen aus Dubai nach Minsk. Dieser Schritt folgt auf eine entsprechende Entscheidung der Regierung der Vereinten Arabischen Emirate (VAE).
„In Übereinstimmung mit der Entscheidung der zuständigen Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate vom 14. November 2021 werden Bürger Afghanistans, Iraks, Jemens und Syriens auf Flügen von Dubai nach Belarus nicht mehr befördert. In diesem Zusammenhang intensiviert Belavia die Kontrolle der Dokumente bei der Registrierung von Passagieren auf Flügen von Dubai“, teilte Belavia am Sonntag mit.
Die Fluggesellschaft betonte, dass sie im Laufe von vielen Jahren keine Linien- oder Charterflüge nach Afghanistan, den Irak, den Jemen und Syrien absolviert und niemals zur Beförderung illegaler Migranten nach Weißrussland beigetragen habe. Vor dem Hintergrund „erhöhter Aufmerksamkeit einiger Medien für dieses Thema“ erhöhe die Fluggesellschaft die Kontrolle aller ihrer Flüge, um eine reibungslose Umsetzung aller Visa-Anforderungen und der Migrationsgesetzgebung der Republik Belarus und ausländischer Staaten zu sichern.
Belavia hatte zuvor ein Flugverbot für Menschen aus Syrien, dem Irak und dem Jemen, die aus der Türkei nach Weißrussland fliegen, eingeführt. Auch Turkish Airlines hat einen entsprechenden Schritt unternommen. Die EU-Staaten haben Ankara vorgeworfen, Migranten aus dem Nahen Osten nach Weißrussland geschleust zu haben. Der türkische Außenminister, Mevlüt Cavusoglu, hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.
Josep Borrell - SNA, 1920, 14.11.2021
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Vorige Woche hatte das Magazin „Bloomberg“ unter Berufung auf einen EU-Vertreter berichtet, dass die EU die Möglichkeit erwäge, die russische Fluglinie Aeroflot in das Sanktionspaket gegen Fluggesellschaften aufzunehmen. Das Unternehmen steht demzufolge angeblich – genauso wie die Turkish Airlines – im Verdacht, an der Überführung illegaler Migranten über Weißrussland an die EU-Grenzen beteiligt zu sein.
Aeroflot wies die Vorwürfe zurück. Die Fluggesellschaft führe weder regelmäßige Charterflüge in irakische und syrische Städte, noch auf der Route Istanbul-Minsk durch, betonte die Fluggesellschaft.
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