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Nach Lockdown für Ungeimpfte: Österreich erwägt nächtliche Ausgangsbeschränkung – auch für Geimpfte

© REUTERS / Leonhard FoegerGesundheitsminister Wolfgang Mückstein auf einer Pressekonferenz mit dem Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Innenminister Karl Nehammer am 14. November 2021.
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein auf einer Pressekonferenz mit dem Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Innenminister Karl Nehammer am 14. November 2021. - SNA, 1920, 15.11.2021
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Im Kampf gegen die vierte Welle der Corona-Pandemie schließt der österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Geimpfte nicht aus. Das teilte er in einem Interview in der Sendung „ZIB 2“ am Sonntag mit.
„Es wird auch für geimpfte Menschen nächtliche Ausgangsbeschränkungen geben. Das ist Teil des Maßnahmenpakets, das am Tisch liegt“, sagte Mückstein. In Österreich seien zwar Ungeimpfte Infektionstreber der vierten Welle der Corona-Pandemie, betonte der Minister, aber:
„Wir sitzen alle im gleichen Boot. Wir haben Intensivstation für alle. Wenn wir die Ziele, nämlich die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung für alle, sicherstellen wollen, wenn wir verhindern wollen, dass wir innen an allgemeinen Lockdown gehen, dann brauchen wir eine Kontaktreduktion“, so der Politiker.
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Laut Mückstein wird aktuell eine Kontaktreduktion um 30 Prozent angestrebt. Das Maßnahmenpaket, das am Mittwoch bei dem Corona-Krisengipfel diskutiert werden soll, sei mit den Experten der österreichischen Corona-Kommission abgestimmt. Zu den Empfehlungen des zentralen Beratungsgremiums gehören unter anderem eine FFP2-Pflicht in Innenräumen und zusätzliche PCR-Tests für Geimpfte.
„Wir brauchen aber auch Beschränkungen bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze“, fügte Mückstein hinzu.

Lockdown für Ungeimpfte ab Montag

Seit Montag gilt in Österreich ein bundesweites Lockdown für Ungeimpfte. Ausgangsbeschränkungen betreffen diejenigen, die weder geimpft noch genesen sind, bis auf Kinder unter zwölf Jahren. Demnach darf man nur noch aus zwingenden Gründen sein Haus verlassen, wie etwa für Einkäufe für den täglichen Bedarf, Arztbesuche oder auch einen als nötig erachteten Spaziergang. Die Beschränkungen sollen zunächst auf zehn Tage befristet werden. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 1450 Euro.
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Nach aktuellen Angaben des Epidemiologisches Meldesystems (EMS) lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich am Sonntagabend bei 849,2 pro 100.000 Einwohner. Anfang November war diese 408,9. In der vergangenen Woche wurden 11.706 Todesfälle mit Corona-Bezug verzeichnet.
Mehr als 6,1 Millionen Menschen in Österreich erhielten bislang mindestens eine Impfung, was rund 68 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. 5,8 Millionen, oder etwa 65 Prozent der Bevölkerung, haben ein aktives Impfzertifikat.
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