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Korruption und Frivolität: Joop muss sich nach Aussagen über alte Modewelt entschuldigen

© AP Photo / Jens MeyerWolfgang Joop posiert auf einer Veranstaltung in Leipzig (Archivbild)
Wolfgang Joop posiert auf einer Veranstaltung in Leipzig (Archivbild) - SNA, 1920, 15.11.2021
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Nach scharfer Kritik an umstrittenen Äußerungen in einem „Spiegel“-Interview hat sich der Modedesigner Wolfgang Joop am Sonntag auf sozialen Netzwerken bei denjenigen entschuldigt, die er dadurch verärgert oder verletzt haben könnte.
„Meine Aussage bezüglich der Sünde in der Modewelt war im Kontext deplatziert“, räumte der 76-Jährige unter anderem via Instagram ein. Seine Wortwahl rechtfertigte er damit, dass er auf die Korruption und Frivolität in der Branche der 70er und 80er Jahren hingewiesen habe.
Dazu gehörte bedauerlicherweise auch der respektlose und missbräuchliche Umgang mit Models. Joop betonte aber, dass er „jegliche Form von Machtmissbrauch und Gewalt damals wie auch heute zutiefst ablehne“.
Im Interview mit dem „Spiegel“ hatte Joop gesagt, er habe bei Karl Lagerfelds Tod geweint, weil damals eine Ära zu Ende gegangen sei. Nach seinen Worten war „diese Welt so wunderbar frivol und frigide“ und wirklich schön nur, weil es auch die Sünde gegeben habe.

„Alles war käuflich. Die Agenturen gaben die Schlüssel zu den Zimmern der Models, die nicht so viel Geld brachten, an reiche Männer. Und wenn sich ein Mädchen beschwerte, hieß es: Wir können auch auf dich verzichten“, meinte Joop im Interview.

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