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Kein Korridor durch Polen? Weißrussland könnte Migranten mit Belavia-Maschinen nach München bringen

© SNA / Sergej Guneew / Zur BilddatenbankAlexander Lukaschenko spricht während seines Besuchs nach Moskau (Archivbild)
Alexander Lukaschenko spricht während seines Besuchs nach Moskau (Archivbild) - SNA, 1920, 15.11.2021
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In Zusammenhang mit der Bereitschaft der Münchner Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) zur Aufnahme von Migranten aus dem polnisch-weißrussischen Grenzgebiet hat der Präsident Alexander Lukaschenko am Montag vorgeschlagen, diese auf einen Direktflug nach München zu schicken, sofern Polen dafür keinen humanitären Korridor öffnen will.
Lukaschenko lobte den Vorstoß der Münchner Bürgermeisterin und zeigte sich bereit, dabei Hilfe zu leisten. „Wenn die Polen keinen humanitären Korridor gewähren, ihn verhindern, können wir sie mit Belavia (weißrussische Fluggesellschaft – Anm. d. Red.) nach München bringen“, wird der Präsident von der weißrussischen Nachrichtenagentur Belta zitiert. Nach seinen Worten stellt die Aufnahme von zwei- oder dreitausend Migranten für die EU kein Problem dar.
Polnisch-weißrussische Grenze - SNA, 1920, 15.11.2021
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Die Situation im Grenzgebiet wird laut Lukaschenko bewusst angeheizt, unter anderem um Russland in den Konflikt hineinzuziehen. „Nicht umsonst schreiben sie kommagetrennt: ,Lukaschenko ist schuld‘, dann Putin, ,Weißrussland ist schuld‘, dann 'Russland ist schuld'“, betonte der Präsident. Es sei klar, dass dies auf eine Eskalation der Spannungen abziele.
„Ich möchte noch einmal betonen: Wir wollen keinen Konflikt an unserer Staatsgrenze. Das ist völlig schädlich für uns“, so Lukaschenko.
Migranten versammeln sich an der belarussisch-polnischen Grenze am Grenzübergang Bruzgi-Kuznica Bialostocka, Belarus, den 15. November 2021. - SNA, 1920, 15.11.2021
Migranten an polnisch-belarussischer Grenze aufnehmen? Bundesregierung geht auf SNA-Frage ein
Am Mittwoch hatte die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass wegen der dramatischen Lage an der polnisch-weißrussischen Grenze München Geflüchtete aus dem Gebiet aufnehmen wolle. „Wir dürfen nicht länger zusehen, wie diese Menschen ohne Perspektive und in Ungewissheit verharren und sogar wegen Hunger und Krankheit bereits sterben mussten“, wird die Bürgermeisterin Verena Dietl von der Zeitung zitiert. Die Stadt verurteile die Art der Behandlung der Geflüchteten an der polnischen Außengrenze, so Dietl.
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