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Ehemaliger Trump-Berater Bannon in USA festgenommen

© AFP 2021 / DREW ANGEREREhemaliger Trump-Berater Steve Bannon vor dem FBI Washington Field Office am 15. November
Ehemaliger Trump-Berater Steve Bannon vor dem FBI Washington Field Office am 15. November - SNA, 1920, 15.11.2021
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Der Ex-Berater des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, Steve Bannon, hat im Oktober die Aussage vor dem Kongress bezüglich der Ausschreitungen am Kapitol am 06. Januar verweigert. Er ist wegen Missachtung des Kongresses angeklagt worden und am Montag in Gewahrsam genommen worden.
„Am Montag, dem 15. November, hat sich Stephen K. Bannon der Außenstelle des FBI in Washington ergeben. Er wurde verhaftet und wegen Missachtung des Kongresses in zwei Fällen angeklagt“, heißt es in einer Pressemitteilung. An diesem Nachmittag (Ortszeit) soll er vor Gericht erscheinen.
Der 67-Jährige wurde letzte Woche in zwei Fällen wegen krimineller Missachtung angeklagt: zum einen wegen der Weigerung, zu einer Zeugenaussage vor dem Kongress zu erscheinen, und zum anderen wegen der Weigerung, als Reaktion auf die Vorladung des Untersuchungsausschusses Dokumente vorzulegen. Bannon drohen nun bei einer Verurteilung in beiden Fällen bis zu zwei Jahre Haft.
Donald Trump hatte zuvor die Anklageschrift gegen seinen ehemaligen Berater kritisiert und gesagt: „Dieses Land hat vielleicht noch nie jemandem das angetan, was es Steve Bannon angetan hat“, und warnte, dass „sie versuchen würden, es auch anderen anzutun“.
Letzten Monat reichte Trump selbst eine Klage gegen den Ausschuss zur Aufklärung der Attacke und gegen das Nationalarchiv ein, um die Übertragung von Unterlagen zu blockieren, und verwies dabei auf das Amtsprivileg. Anwälte hatten auch gesagt, dass dieses Privileg gelten sollte, da Trump zum Zeitpunkt des Aufstands im Amt gewesen sei.
Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung des Angriffs auf das Kapitol am 06. Januar - SNA, 1920, 22.10.2021
Kapitol-Attacke: US-Repräsentantenhaus stimmt für Strafverfolgung von Ex-Trump-Berater Bannon

Sturm auf das US-Kapitol

Anfang Januar waren in Washington Proteste von Anhängern des damals noch amtierenden, aber bereits abgewählten US-Präsidenten Donald Trump gegen Joe Bidens Wahlsieg mit einem bespiellosen Sturm auf das Parlament eskaliert. Scharenweise durchbrachen Trump-Unterstützer am 6. Januar Polizeiabsperrungen und drangen in das Kapitol ein, während die Senatoren und Abgeordneten gerade dabei waren, Bidens Sieg vom November formell zu bestätigen. Die Sitzungssäle mussten evakuiert werden.
Bei dem Angriff kamen fünf Menschen ums Leben. Nach Polizeiangaben verletzten die Randalierer 140 Polizisten.
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