Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Putin: Russland will zur Lösung der Migrantenkrise an der weißrussisch-polnischen Grenze beitragen

© SNA / Sergej Guneew / Zur BilddatenbankWladimir Putin nimmt an der internationalen Konferenz "Artificial Intelligence Journey" am 12. November 2021 teil
Wladimir Putin nimmt an der internationalen Konferenz Artificial Intelligence Journey am 12. November 2021 teil - SNA, 1920, 14.11.2021
Abonnieren
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich in einem Interview für den Fernsehsender „Rossiya 1“ am Sonntag bereit erklärt, jede denkbare Unterstützung bei der Suche nach einem Weg aus der Migrantenkrise an der weißrussisch-polnischen Grenze zu leisten, sollte es dabei auf Russland ankommen.
„Wir sind bereit, auf jede erdenkliche Weise zur Lösung der Krise beizutragen, sofern hier natürlich etwas von uns abhängt“, sagte der russische Präsident. Er betonte, dass Russland „absolut nichts“ mit der Krise zu tun habe und dass alle Vorwürfe gegen Russland der Wunsch seien, die eigene Schuld auf einen anderen abzuwälzen.
„Wenn ich Behauptungen oder Anschuldigungen gegen uns höre, möchte ich jedem sagen: Kümmern Sie sich um Ihre eigenen internen Probleme, verschieben Sie nicht Ihre eigenen Probleme, die von Ihren jeweiligen Ämtern behandelt werden müssen“, so Putin.
 Deutschland Migranten - SNA, 1920, 14.11.2021
Deutscher Politologe: Flüchtlinge in Europa nicht mehr willkommen
Laut dem russischen Staatschef hätten die europäischen Länder die Voraussetzungen für den Zustrom von Migranten selbst geschaffen. „Sie haben sich das selbst zuzuschreiben“, betonte Putin. Dafür habe es politische, militärische und wirtschaftliche Gründe gegeben, erklärte der Präsident.
„Sie selbst haben die Bedingungen dafür geschaffen, dass sich Tausende und Hunderttausende von Menschen auf den Weg machten. Und nun suchen sie nach Schuldigen, um sich von der Verantwortung für die Ereignisse zu befreien.“
Passagierflugzeug Boeing 737 der russischen Fluggesellschaft Aeroflot (Archivbild) - SNA, 1920, 11.11.2021
Dialog statt „Sanktionsknüppel“: Moskau reagiert auf mögliche EU-Sanktionen gegen Aeroflot
Putin wunderte sich darüber, dass auch die russische Fluggesellschaft Aeroflot in Zusammenhang mit der Migrantenkrise mit EU-Sanktionen belegt werden könnte. „Was hat das mit unserer Aeroflot zu tun? Hat eine Aeroflot-Maschine jemanden (von den Flüchtlingen nach Weißrussland - Anm. d. Red.) gebracht?“, fragte der Präsident im Interview. Auch wenn jemand eventuell ein Aeroflot-Flugzeug benutzen und durch Drittländer dann nach Weißrussland gelangen sollte, habe die russische Regierung damit gar nichts zu tun, betonte Putin.

Migrationsstreit zwischen Weißrussland und Polen

Noch im vergangenen Sommer hatte der Andrang von Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika an den Grenzen zwischen Weißrussland und Polen sowie den Baltischen Ländern zugenommen. Die Situation spitzte sich am vergangenen Montag zu, als sich rund 2000 Flüchtlinge am Grenzzaun versammelten. Polnische Sicherheitskräfte unterbanden mehrere Durchbruchversuche, darunter unter Einsatz von Tränengas.
Migranten an der polnisch-weißrussischen Grenze - SNA, 1920, 13.11.2021
Putin: Behandlung von Migranten an polnisch-weißrussischer Grenze widerspricht humanistischen Werten
Vilnius, Riga und Warschau machen Belarus für die Krisensituation verantwortlich. Minsk weist die Vorwürfe zurück. Wie der weißussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, werde das Land den Zustrom von Menschen nicht mehr aufhalten. Denn wegen der US-Sanktionen habe sein Land weder Geld noch Kräfte dafür.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала