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„Bitte helft uns“: Erneute Gewalt im ecuadorianischen Gefängnis mit 68 Toten

© REUTERS / VICENTE GAIBORInsassen des Gefängnisses in Guayaquil halten Transparente (Ecuador, 2021)
Insassen des Gefängnisses in Guayaquil halten Transparente (Ecuador, 2021) - SNA, 1920, 14.11.2021
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Bei neuen Kämpfen in einem ecuadorianischen Gefängnis, in dem im September mehr als hundert Insassen bei Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Banden ums Leben kamen, sind nach offiziellen Angaben mindestens 68 Häftlinge getötet worden.
Die Zusammenstöße im Litoral-Gefängnis in der Stadt Guayaquil begannen Berichten zufolge am Freitagabend.
„Wir sitzen hier in unserem Gebäude fest. Sie wollen uns alle töten. Bitte teilt dieses Video. Bitte helft uns!“, sagt ein Häftling in einem im Internet veröffentlichten Video.
Taktische Einheiten der Polizei, die in die Gefängnisgebäude eindrangen, fanden Waffen, Sprengstoff und Macheten, wie berichtet wird.
Familien und Freunde von Gefangenen, die verzweifelt nach Informationen suchten, versammelten sich vor dem Gebäude, wo eine Liste mit den Namen der Opfer an einen Pfosten geklebt war.
„Sie sind Menschen, helft ihnen“, stand auf einem Transparent, das von einer der Familien gehalten wurde.
Nach Angaben der Behörden ist die Kontrolle über das Gefängnis wiedererlangt worden.
Bei Zusammenstößen im Litoral-Gefängnis am 28. September kamen 119 Häftlinge ums Leben. In diesem Jahr sind in den Gefängnissen des Landes bisher fast 300 Häftlinge gestorben, und diese bandenbedingte Gewalt im September war die schlimmste in der Geschichte Ecuadors.
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