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Dürfen Bevölkerung nicht länger verwirren: Seehofer will einheitliche Corona-Regeln für Deutschland

© AP Photo / Michael Sohn Horst Seehofer spricht vor Journalisten in Berlin (Archivbild)
 Horst Seehofer spricht vor Journalisten in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 13.11.2021
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Angesichts des für Donnerstag geplanten Bund-Länder-Treffens hat der Innenminister Horst Seehofer in einem Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen“ am Samstag bundesweite Regeln im Kampf gegen die vierte Corona-Welle gefordert. Dabei rief er die scheidende Bundesregierung und mögliche Ampel-Koalition zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung auf.
„Ich hoffe sehr, dass es kommende Woche zu einer bundeseinheitlichen Regelung kommt“, sagte Seehofer gegenüber der Zeitung. Das ganze Durcheinander mit Impfzentren, Lohnfortzahlungen bei Quarantäne und kostenpflichtigen Tests könne doch niemand mehr verstehen. „Wir dürfen die Bevölkerung nicht länger verwirren“, so der Minister.
„Ja, hat denn im Ernst jemand geglaubt, dass noch jemand sich auf eigene Rechnung testen lässt, wenn er danach in Quarantäne keine Lohnfortzahlung bekommt?“, wunderte sich Seehofer.
Laborantin arbeitet mit Corona-Testproben - SNA, 1920, 02.11.2021
Hin und Her nicht nachvollziehbar: Städte kritisieren Debatte um Reaktivierung von Impfzentren
Für diese Verwirrung sieht er auch den Gesundheitsminister Jens Spahn in die Verantwortung. „Der schwerste Fehler des Bundesgesundheitsministers war, das Ende der epidemischen Lage ins Spiel zu bringen“, so Seehofer.
„Auch wenn er es nicht so gemeint hat - es kommt darauf an, wie es ankommt“.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) - SNA, 1920, 25.10.2021
Spahn bleibt dabei: „Epidemische Lage“ bei Corona kann auslaufen
Laut dem CSU-Politiker ist die Corona-Situation hierzulande viel zu ernst und viel zu gefährlich, als dass man darüber wochenlang streiten könnte. Der Wahlkampf sei vorbei. „Wir müssen jetzt alle zusammen Regierungskunst beweisen - diejenigen, die noch in der Regierung stehen, und diejenigen, die kurz davor stehen“, betonte er.
„Parteipolitisch gibt es hier für niemanden etwas zu gewinnen, aber für alle viel zu verlieren. Fundamentalopposition kann es in so einer schwierigen Situation nicht geben“, findet Seehofer.
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