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Fußball-Nationalspieler Gündogan zur Kimmich-Impfung: Glaube, dass der Zeitpunkt kommen wird

© AFP 2021 / Christof StacheIlkay Gündogan während des Fußballspiels zwischen Liechtenstein und Deutschland (Archivbild)
Ilkay Gündogan während des Fußballspiels zwischen Liechtenstein und Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 13.11.2021
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Der deutsche Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan geht in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) davon aus, dass sein Teamkollege Joshua Kimmich die Zweifel an einer Corona-Impfung noch überwinden wird.
„Ich glaube, dass auch der Zeitpunkt kommen wird, an dem sich Jo impfen lassen wird. Das hat er ja ganz bewusst für die Zukunft auch nicht ausgeschlossen“, so Gündogan. Über den Impfzweifler Kimmich ist laut Gündogan auch in der Nationalmannschaft diskutiert worden.
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Der 31-Jährige, der nach eigenen Worten geimpft ist, wies gegenüber dem RND darauf hin, dass es keine Impfpflicht gebe. Dementsprechend habe jeder die Wahl. „Jeder muss selbst in den Spiegel schauen und für sich beantworten, ob er alles dafür getan hat, sich und seine Liebsten bestmöglich zu schützen“, sagte Gündogan. Dabei sprach er sich gegen eine Impfpflicht für Fußballer aus:
„Fakt ist, dass es in der Gesellschaft noch immer jede Menge Menschen gibt, die nicht geimpft sind und auch das Recht dazu haben. Warum sollte man dies im Fußball anders handhaben? Fußballer sind Teil der Gesellschaft“, betonte er.
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Der Mittelfeldspieler von Manchester City werde in der Impffrage nicht aktiv auf Mitspieler zugehen. „Ich erinnere mich aber, dass ich mich nach meiner Erkrankung mit einigen Mitspielern ausgetauscht und von meinen ganz persönlichen Erfahrungen berichtet habe“, sagte Gündogan, der sich im Vorjahr mit dem Coronavirus infiziert hatte.
„Ich bin ein sehr toleranter Mensch, respektiere andere Meinungen und will deshalb nicht urteilen“, so der Fußballer.

Kimmich-Debatte

Ende Oktober hatte der Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich eingeräumt, nicht gegen Covid-19 geimpft zu sein, und somit eine gesellschaftliche Debatte ums Impfen in Deutschland befeuert. Der Sportler hatte nach eigenen Angaben persönlich noch ein paar Bedenken, insbesondere was fehlende Langzeitstudien angeht. „Trotzdem ist es jetzt nicht so, dass ich irgendwie ein Corona-Leugner oder Impfgegner bin“, betonte er.
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Wegen diesen Aussagen hatten sich mehrere Politiker zu Wort gemeldet. Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel wünschte sich, dass Kimmich seine Entscheidung noch einmal überdenkt und verwies dabei auf „sehr gute Sachargumente, die allgemein verfügbar sind“. Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) wollte sich sogar mit dem Bayern-Star treffen, um ihn über Impfstoffe aufklären zu können. Die AfD-Fraktionschefin Alice Weidel und der Linken-Politiker Oskar Lafontaine hingegen nahmen den Fußball-Nationalspieler in Schutz.
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