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Zehn Jahre Krieg: Syrien spricht von Milliardenschäden für Industrie

© SNA / Michail Woskressensky / Zur BilddatenbankEine Luftabwehranlage in der Nähe von Damaskus (Archivfoto)
Eine Luftabwehranlage in der Nähe von Damaskus (Archivfoto) - SNA, 1920, 12.11.2021
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Der seit 2011 andauernde Krieg in Syrien hat die Wirtschaft des arabischen Landes weitgehend ruiniert. Nach Einschätzung des Industrieministeriums in Damaskus liegen die Schäden im zweistelligen Dollar-Milliardenbereich. Dass viele Landesteile immer noch nicht von den Behörden kontrolliert werden, erschwert den Wiederaufbau.
„Der Schaden für die Industrie im privaten und im Staatssektor wurde zum Ende 2019 auf mehr als 23,5 Milliarden US-Dollar geschätzt“, sagte Industrieminister Ziad Sabbagh im Gespräch mit SNA.
Viele Industrieanlagen seien während der Kämpfe zerstört worden. Am schwersten betroffen sei die Ölindustrie aber auch die für die Bevölkerung lebenswichtige Lebensmittel- und die Pharmaindustrie.
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Auch die einst starke syrische Textilindustrie erlitt laut dem Minister schwere Verluste. In der nordwestlichen Provinz Aleppo, die lange Zeit unter Kontrolle der Militanten war, „wurden fast alle privaten und staatlichen Fabriken von den Terroristen ausgeplündert und zerstört“.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurde Sabbagh zufolge mehr als die Hälfte der kriegszerstörten Lebensmittelproduktionen in Syrien wiederaufgebaut. „Der private Sektor setzte viele der Fabriken wieder in Betrieb, auch neue wurden errichtet“, sagte Sabbagh.
In der Textilindustrie seien etwa 40 Prozent der Produktionskapazitäten wiederhergestellt worden. Dennoch hinke die Produktion noch stark hinter dem Vorkriegsniveau hinterher.
„Von 2000 bis 2010 waren im Durchschnitt zwischen 400.000 und 500.000 Tonnen im Jahr produziert worden. Letztes Jahr waren es knapp 14.000 Tonnen“, sagte der syrische Industrieminister. Grund sei unter anderem, dass viele wichtige Anbaugebiete immer noch nicht von den Behörden kontrolliert werden.
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