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Kretschmer schließt neuen Lockdown nicht aus; Österreich: Schärfere Regeln erhöhen Impfbereitschaft

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 12.11.2021
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Kretschmer schließt neuen Lockdown nicht aus; Schärfere Regeln erhöhen Impfbereitschaft in Österreich deutlich; Wer endlos jammert, bekommt keine Zukunft, sagt Söder; Über 100 Anzeigen rund um Karnevalsauftakt in Köln; Deutscher Astronaut Maurer an ISS angekommen; Zahl der Toten steigt auf neun nach Festival-Unglück im texanischen Houston
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Kretschmer schließt neuen Lockdown nicht aus

Angesichts massiv steigender Corona-Infektionszahlen schließt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer auch einen neuerlichen Lockdown nicht mehr aus. Die 2G-Regel werde im Kampf gegen die aktuelle Corona-Welle nicht reichen, sagte er in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Man müsse weitere Instrumente einsetzen, etwa die geplante Wiedereinführung kostenloser Bürgertests für alle. Zudem müssten Arbeitgeber den Impfstatus von Beschäftigten abfragen und Tests anweisen können. Auch Kontaktbegrenzungen halte er für notwendig. Andernfalls könne die jetzige Situation in einer humanitären Katastrophe enden.

Schärfere Regeln erhöhen Impfbereitschaft in Österreich deutlich

Die deutliche Verschärfung der Regeln für Ungeimpfte hat in Österreich die Zahl der Corona-Impfungen spürbar nach oben klettern lassen. In den ersten zehn Tagen nach Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz wurden insgesamt mehr als 420.000 Impfungen verzeichnet, wie aus Zahlen der Ministerien hervorgeht. In den zehn Tagen davor waren es rund 157.000. Seit 8. November gilt obendrein eine 2G-Regel, die Ungeimpfte aus weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausschließt.

Wer endlos jammert, bekommt keine Zukunft, sagt Söder

CSU-Chef Markus Söder hat eine Mitverantwortung für die schwere Wahlniederlage der Union zurückgewiesen und Kritik des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet an seiner Person als weinerlich kritisiert. Wer endlos jammert, bekommt keine Zukunft, sagte der bayerische Ministerpräsident im Podcast Steingarts Morning Briefing auf die Frage nach der Kritik Laschets an seinen Sticheleien. Söder verwies auf die Kampagne der CSU in den letzten Wochen vor der Bundestagswahl. Wenn wir nicht am Schluss versucht hätten, den Rettungsring zu werfen, nämlich den klaren Hinweis auf diese Linkskoalition, wäre das Ergebnis noch deutlich schwieriger gewesen, sagte er. Führende CSU-Politiker hatten in der Endphase des Wahlkampfs immer wieder lautstark vor einem rot-rot-grünen Bündnis gewarnt.

Über 100 Anzeigen rund um Karnevalsauftakt in Köln

In Köln hat es zu Beginn der Karnevalssession rund 110 Strafanzeigen gegeben. Es war alles dabei – Körperverletzung, Taschendiebstähle, Sachbeschädigung, Widerstand, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Vereinzelt sei es auch um Sexualdelikte im niedrigschwelligen Bereich gegangen. 32 Personen wurden nach vorläufiger Bilanz in Polizeigewahrsam genommen – überwiegend habe es sich um Betrunkene gehandelt. Drei Personen habe man vorläufig festgenommen, berichtete der Sprecher. Die Zahlen seien im Vergleich zu anderen Jahren nicht auffällig. Die Polizei war mit rund 1000 Kräften im Einsatz.
Eröffnung der Karnevalssession in Köln - SNA, 1920, 12.11.2021
Eröffnung der Karnevalssession in Köln: Mehr als 1000 Strafanzeigen und zahlreiche Kräfte im Einsatz

Deutscher Astronaut Maurer an ISS angekommen

Nach rund 20 Flugstunden ist der deutsche Astronaut Matthias Maurer an der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Die „Crew Dragon“ mit Maurer und seinen drei Nasa-Kollegen an Bord habe gegen Mitternacht unserer Zeit an der ISS angedockt, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Vor dem Öffnen der Luke standen noch einige technische Arbeiten an. Dann wollte die derzeit auf der ISS stationierte Crew die Neuankömmlinge mit einer Willkommensfeier offiziell begrüßen. Der 51-jährige Saarländer ist der zwölfte Deutsche im All und der vierte auf der ISS.

Zahl der Toten steigt auf neun nach Festival-Unglück im texanischen Houston

Nach dem Festival-Unglück im texanischen Houston ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Die Familie sowie der Anwalt einer 22-Jährigen verkündeten, dass die Besucherin des Auftritts von Rapper Travis Scott ihren schweren Verletzungen erlegen sei. Nach Polizeiangaben befindet sich noch mindestens eine weitere Person nach dem folgenschweren Unfall in kritischem Zustand. Rund 50.000 Menschen hatten am Freitag ein Festival im texanischen Houston besucht, als bei einem Auftritt von Scott im Publikum Menschen zu Tode gedrückt wurden. Unter den Opfern waren auch zwei Teenager.
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