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Neuseelands Regierungschefin würdigt Merkel: „Echte Führungspersönlichkeit“ und „sehr guter Mensch“

© AP Photo / Markus SchreiberBundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 12.11.2021
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Die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern hat die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande des Wirtschaftsgipfels für den asiatisch-pazifischen Raum (Apec) mit lobenden Worten gewürdigt. Dabei sprach die Politikerin nicht nur von der professionellen, sondern auch von der menschlichen Seite der Kanzlerin.
Im Mittelpunkt des virtuellen Gesprächs der deutschen und der neuseeländischen Politikerinnen standen vor allem die Covid-19-Pandemie und der Klimawandel. Die neuseeländische Ministerpräsidentin nutzte dabei die Gelegenheit, um Merkel für ihre 16-jährige Führung in „Europas größter Volkswirtschaft“ zu danken.
Ardern würdigte die Noch-Bundeskanzlerin als „sehr gute Person“ wie auch „echte Führungspersönlichkeit“. In diesem Zusammenhang rief Neuseelands Politikerin Merkels erste Deutschlandreise als neue Regierungschefin vor einigen Jahren ins Gedächtnis zurück:
„Wenn man von einem kleinen Inselstaat kommt, dann passiert es nicht oft, dass man in der Welt der internationalen Diplomatie jemanden von so großem Gewicht findet, der sich so aufrichtig für die Sichtweisen eines bescheidenen Neuseeländers interessiert“.
Merkels „ständiges Engagement für die Welt“, aber auch ihre Aufmerksamkeit und ihre „Bereitschaft, sich Ansichten anderer anzuhören“, seien für Ardern „ein Spiegelbild einer wahren Führungspersönlichkeit“, „aber auch eines sehr guten Menschen“.

Virtueller Apec-Gipfel

Die 1989 gegründete Asia-Pacific Economic Cooperation (Apec) ist ein regionales Wirtschaftsforum mit 21 Ländern. Neuseeland hat in diesem Jahr den Apec-Vorsitz.
Bei Apec-Veranstaltungen in Neuseeland wurden das ganze Jahr über bis zu 20.000 Besucher erwartet, aber Covid-19 hat dazu geführt, dass der Gipfel virtuell abgehalten wurde. Hinzu kommt, dass Neuseeland seine Grenzen geschlossen hat und im Land sehr strenge Quarantäneregeln gelten.
Auch der chinesische Staats- und Parteichef, Xi Jinping, und US-Präsident Joe Biden nehmen am Treffen teil. Merkel hatte am Freitag auf Einladung Arderns an einer der Veranstaltungen im Rahmen des Gipfels teilgenommen und wurde dort per Videoschalte von Microsoft-Präsident Brad Smith interviewt.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand unter anderem die Corona-Pandemie. Mit Blick auf die Impf-Debatte in Deutschland betonte Merkel, viele ließen sich zwar impfen, „aber wir haben auch eine Gruppe von Menschen, die wir noch nicht überzeugen konnten“, zitiert das neuseeländische Talkradio-Netzwerk Newstalk ZB.
Der russische Präsident, Wladimir Putin, und Bundeskanzlerin Angela Merkel (Archivbild) - SNA, 1920, 11.11.2021
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Außerdem erklärte die Bundeskanzlerin, dass die Pandemie „noch nicht vorbei“ sei, indem sie auf immer noch steigende Fälle der Corona-Erkrankungen in ihrem Land verwies. Schon nach einem Jahr Pandemie Vakzine zu haben, sei ein großes Glück, so Merkel. Die Menschen hätten vielleicht auch „eine gewissen Pflicht mit dazu beizutragen, dass sich die Gesellschaft schützen kann“, erklärte die geschäftsführende Bundeskanzlerin.
Merkel erklärte dabei unter anderem, dass die Herausforderungen der Corona-Pandemie und des Klimawandels ähnlich seien, da es sich bei beiden um exponentielle Prozesse handele, deren Ernsthaftigkeit zu Beginn einer Wachstumskurve schwer zu erkennen sei, berichtete „Channel NewsAsia“.
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