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Bericht: Ampel will mehr Ostdeutsche in Spitzenpositionen

© REUTERS / FABIAN BIMMERSPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz - SNA, 1920, 12.11.2021
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Die Ampelparteien SPD, Grüne und FDP wollen einem Medienbericht zufolge für eine bessere Vertretung von Ostdeutschen in Führungspositionen sorgen. Untersuchungen zufolge sind DDR-geborene in Spitzenjobs immer noch deutlich unterrepräsentiert.
„Wir verbessern die Repräsentation Ostdeutscher in Führungspositionen und Entscheidungsgremien in allen Bereichen. Für die Ebene des Bundes legen wir bis Ende 2022 ein Konzept zur Umsetzung vor“, heißt es im Abschlusspapier der Arbeitsgruppe Gleichwertige Lebensverhältnisse nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).
Darin kündigt die Ampelkoalition unter laut RND unter anderem an, „neue und zu erweiternde Bundes- und Forschungseinrichtungen „bevorzugt in den ostdeutschen Bundesländern und strukturschwachen Regionen“ anzusiedeln, „bis ein dem Bevölkerungsanteil entsprechender Stand erreicht ist“.
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Die Bundesregierung werde hierzu bis spätestens Mitte 2022 ebenfalls ein Konzept mit objektiven Kriterien präsentieren.
Auch 30 Jahre nach der Einheit sind Ostdeutsche in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Menschen, die in Ostdeutschland oder der ehemaligen DDR geboren wurden, stellen 19,4 Prozent der Gesamtbevölkerung, aber ihr Anteil an den Eliten beträgt nur 10,1 Prozent. Das geht aus einer Untersuchung des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) hervor, aus der das RND im Oktober 2020 zitierte.
In vielen Sektoren von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft ist der Wert der Studie zufolge sogar einstellig. Allein in politischen Elitepositionen sind Ostdeutsche demnach entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung repräsentiert.
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