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Schreckgespenst Inflation – In den USA so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr

Dollar (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.11.2021
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Die Verbraucherpreise in den USA haben sich im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,2 Prozent erhöht. Das ist die höchste Inflationsrate seit dem Jahr 1990. Im Vormonat hatte die Rate 5,4 Prozent betragen. Präsident Biden will das Thema nun zur Chefsache machen.
US-Präsident Joe Biden sagte mit Blick auf den Anstieg, es habe höchste Priorität für ihn, diesen Trend umzukehren. Er habe den Nationalen Wirtschaftsrat angewiesen, weiter insbesondere gegen den Anstieg von Energiekosten vorzugehen. Das jüngst beschlossene Infrastrukturpaket solle außerdem helfen, Engpässe in Lieferketten zu reduzieren und den Warenverkehr zu verbessern.

Alles wird teurer

Der Preisanstieg fiel laut Arbeitsministerium breit aus und betraf diverse Kategorien. Energie, Mieten, Lebensmittel, Gebrauchtwagen und neue Autos seien deutlich teurer gewesen. Die Teuerungsrate ohne Energie und Nahrungsmittel, die Kernrate, stieg von vier auf 4,6 Prozent. Diese Rate wird von Ökonomen zumeist als verlässliche Messgröße angesehen, um den grundlegenden Preistrend zu bestimmen.
Die Inflation entfernt sich damit noch mehr vom mittelfristigen Zielwert der US-Notenbank FED, der zwei Prozent beträgt. Die FED erachtet die erhöhte Teuerung allerdings als von Corona-Sonderfaktoren bestimmte, übergangsweise Entwicklung, die sich bald wieder abschwächen sollte. Kritiker monieren, diese Sichtweise gerate umso mehr ins Wanken, je länger die Inflationsrate hoch bleibe und je stärker die Abweichung vom FED-Ziel ausfalle.
Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.11.2021
Inflationsrate steigt weiter – 4,5 Prozent im Oktober
Analysten verwiesen auf die bekannten Inflationstreiber der vergangenen Monate, warnten jedoch vor einem breiter werdenden Preisauftrieb. Der Druck seitens der Angebotsengpässe – eine Folge des coronabdingt eingeschränkten Welthandels – sei weiter stark, erklärte das Analysehaus „Capital Economics“.
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