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Russland warnt vor US-Waffenlieferung an Ukraine

© SNA / Sergey Guneyev / Zur BilddatenbankDer russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow
Der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow - SNA, 1920, 11.11.2021
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Nach einem Besuch des ukrainischen Außenministers Dmitri Kuleba in den USA warnt Russland vor amerikanischen Waffenlieferungen an Kiew. Diese würden den Krieg in der ostukrainischen Krisenregion Donbass nur schüren, sagte der russische Botschafter in Washington Anatoli Antonow.
Die USA hätten eine „weitere Gelegenheit verpasst, Kiew zur Beendigung des Krieges zu zwingen“, kommentierte Antonow die Charta für strategische Partnerschaft, die Kuleba am Mittwoch mit US-Außenminister Antony Blinken unterzeichnete hatte. Blinken versprach Kiew weitere Militärhilfe, darunter auch mit Waffen.

„Pläne für Waffenlieferungen an das ‚Kiewer Regime‘ werden die Lage im Südosten der Ukraine nur verschärfen“, so der russische Diplomat in einem Statement auf Facebook.

Er hoffe, dass diese Vereinbarung kein Rückzug von den Minsker Abkommen sei, die unter anderem einen Sonderstatus der so genannten Volksrepubliken in der Ost-Ukraine vorsähe. Nur eine vollständige Umsetzung der Minsker Abkommen könnte eine Entspannung in der Region bewirken. Außerdem wäre eine Aufnahme der Ukraine für Moskau inakzeptabel, betonte Antonow.
Ein Soldat der  ukrainischen Armeee an der Trennungslinie im Gebiet Donezk - SNA, 1920, 27.10.2021
Ukrainisches Militär zeigt ersten Einsatz von Bayraktar-Drohne im Donbass – Video
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in östliche Regionen um Donezk und Lugansk geschickt, die nach dem Umsturz in Kiew im Februar ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Der seitdem schwelende militärische Konflikt zwischen Kiew und den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk hat nach UN-Angaben mindestens 13.000 Menschen das Leben gekostet. Unter Vermittlung der Minsker Kontaktgruppe vereinbarten die Konfliktparteien seit September 2014 dreimal einen Waffenstillstand, der jedoch nie eingehalten wurde.
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