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RKI-Chef erwartet mehr Impfungen bei 2G

© AP Photo / Fritz ReissRKI-Hauptgebäude in Berlin (Archivbild)
RKI-Hauptgebäude in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 11.11.2021
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Laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar H. Wieler, braucht man strengere Maßnahmen wie etwa die 2G-Regelung, um die Impfquote zu erhöhen und den Anstieg der Inzidenz zu stoppen.
In einem Interview mit der „Apotheken Umschau“ beschwerte sich der RKI-Chef, dass es so viele Impfgegner in Deutschland gebe. Dass sie sich so „intensiv“ und „aggressiv“ weigern, ein Vakzin zu bekommen, habe ihn „definitiv überrascht“, so Wieler.
„Mich bedrückt es, dass sich so viele Menschen noch nicht haben impfen lassen, obwohl die Impfstoffe wirklich eine bewiesene sehr große Sicherheit und Wirksamkeit haben“, sagte Wieler.

„Das ist etwas, wo ich denke: Wir haben so tolle Werkzeuge, die jeder und jedem kostenlos zur Verfügung gestellt und trotzdem nicht genutzt werden. Das ist für mich schwer zu akzeptieren.“

Strengere Corona-Maßnahmen nötig

Wieler verband die niedrige Impfquote mit einem großen Ausmaß an Falschinformationen, aber auch mit unzureichend strengen Maßnahmen.

„Wir haben in Deutschland definitiv eine kritische Einstellung zu Impfungen, die auch durch viele Fehlinformationen stark befeuert wird“, vermutete der RKI-Chef.

Laut Wieler lehnten momentan fünf bis zehn Prozent die Impfung ab und seien auch kaum zu überzeugen.
Durch die langsame und nicht stringente Umsetzung der Maßnahmen hätten aber auch einfach nur zögerliche Menschen zu viel Spielraum bekommen, so Wieler weiter.
Aus diesem Grund empfahl der RKI-Chef die Verschärfung der Corona-Politik, wie etwa eine 2G-Regelung.

Ungeimpfte vom öffentlichen Leben ausschließen

„Wir haben lange gehofft, dass sich noch viel mehr Menschen aus Solidarität und Verantwortungsbewusstsein impfen lassen“, sagte Wieler. „Ich denke, jetzt müssen die Rahmenbedingungen strenger sein.“
Er bezog sich auf Untersuchungen, nach denen „sich manche Menschen doch noch für eine Impfung entscheiden, wenn sie vor die Wahl gestellt werden – etwa weiter an Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen.“ Daher müssten sich die Ungeimpften „zunehmend entscheiden, ob sie vom öffentlichen Leben ausgeschlossen bleiben wollen“, so Wieler.
„Es kann doch nicht sein, dass die Ungeimpften das Leben von Geimpften in einem solchen Maße beeinflussen, wie das momentan der Fall ist. Je länger der Anteil derjenigen, die ungeimpft sind, groß ist, desto länger zieht sich auch diese Pandemie“, fügte der Experte hinzu.
Karl Lauterbach - SNA, 1920, 11.11.2021
Vierte Corona-Welle: Lauterbach fordert 2G-Regel „mit Kontrollen und Kontrollen der Kontrollen“
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