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Litauen will UN um humanitären Korridor in Weißrussland bitten

Litauen Schild - SNA, 1920, 11.11.2021
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Litauen will laut seinem Außenminister, Gabrielius Landsbergis, die Vereinten Nationen bitten, in Weißrussland einen „humanitären Korridor“ für die Rückkehr der Migranten einzurichten.
Nach Angaben des Radio- und Fernsehportals LRT erklärte Landsbergis am Donnerstag in Seimas, dass Litauen die UNO bitten werde, Weißrussland zu drängen, einen humanitären Korridor für die Rückkehr von Migranten in ihre Herkunftsländer zu schaffen.
Litauen werde versuchen, dieses Thema auf die Tagesordnung des UN-Sicherheitsrates zu setzen, so Landsbergis.

„Unser Hauptanliegen ist die Öffnung eines humanitären Korridors von der (weißrussischen) Grenze durch Grodno, damit diese Menschen in ihre Heimat zurückkehren können“, sagte der Außenminister weiter.

Ihm zufolge kann der Flughafen Grodno als Transportflughafen genutzt werden, damit die Migranten „nach Hause zurückkehren können und nicht in den belarussischen Wäldern auf Rettung warten müssen“.
Der Minister wies außerdem darauf hin, dass die UNO die einzige internationale Organisation sei, die „von innen Druck auf Belarus ausüben kann“.

Situation an der polnisch-weißrussischen Grenze

In der letzten Zeit melden Litauen, Lettland und Polen einen Anstieg der Zahl der illegalen Migranten, die an der Grenze zu Weißrussland festgenommen werden. Ein Großteil der Migranten und Flüchtlinge will nach Deutschland.
Am Montag erreichte eine große Gruppe von Flüchtlingen aus Ländern des Ostens und Afrikas die polnisch-weißrussische Grenze. Laut polnischen Behörden halten sich 2000 bis 4000 Menschen im Grenzgebiet auf. Seit dem 2. September gilt der Ausnahmezustand in den polnischen Gemeinden an der Grenze zu Weißrussland.
Die EU-Staaten werfen Minsk vor, eine Migrationskrise verursacht zu haben. Minsk weist alle Vorwürfe zurück.
Der weißrussische Staatschef, Alexander Lukaschenko, hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde – wegen der westlichen Sanktionen gebe es dafür „kein Geld und keine Kräfte“.
Mitte September kündigte Lukaschenko an, sein Land sei bereit, mit dem Westen über illegale Migration zu sprechen, aber nur, wenn die Sanktionen gegen Minsk aufgehoben würden.
Migranten im weißrussischengrenznahen Gebiet  Grodno - SNA, 1920, 11.11.2021
150 Migranten versuchen gewaltsamen Sturm polnischer Grenze von Weißrussland aus
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