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Kanzleramtsminister Helge Braun will für CDU-Vorsitz kandidieren

© AP Photo / Markus SchreiberKanzleramtsminister Helge Braun
Kanzleramtsminister Helge Braun  - SNA, 1920, 11.11.2021
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Kanzleramtsminister Helge Braun hat am Donnerstag seine Bewerbung um den CDU-Vorsitz angekündigt und ist dabei zum ersten offiziellen Kandidaten für diesen Posten geworden.
Die Gründe für seine Bewerbung soll er laut der hessischen CDU-Landtagsfraktion am Freitag in einer Landesvorstandssitzung vorstellen. Offiziell nominiert werde er durch seinen Heimatkreisverband in Gießen.
Der 49-jährige Braun gilt als enger Vertrauter der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel und ist seit 2018 Chef des Bundeskanzleramtes. Dem Bundestag gehört er seit 2002 an. Braun ist studierter Mediziner, er spielte eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Merkels Corona-Politik.
Bildungsstaatssekretär Michael Meister hat sich am Mittwoch für Brauns Kandidatur ausgesprochen. „Helge Braun ist ein kluger Kopf mit Ideen für die Zukunft. Er kann präzise Botschaften formulieren und durchdringt komplexe Sachverhalte“, sagte Meister gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Auch Röttgen im Rennen

Auch der Außenpolitiker Norbert Röttgen wird als potenzieller Kandidat für den CDU-Vorsitz betrachtet. Für Freitag hat er eine Pressekonferenz zum Thema „Kandidatur für den Vorsitz der CDU Deutschlands“ angesetzt. Medienberichten zufolge soll er dort seine Kandidatur offiziell bekanntgeben. Auch er müsste anschließend noch von einer entsprechenden Parteigliederung, beispielsweise einem Kreisverband, offiziell nominiert werden.

Kandidatenaufstellung bis 17. November

Kandidaten für den CDU-Vorsitz können sich bis zum 17. November melden. Zur Wahl kann jeder stehen, der von einem Landes-, Kreis- oder Bezirksverband oder einem der CDU-Bundesverbände vorgeschlagen wird.
Die Mitgliederbefragung, wer der neue CDU-Vorsitzende und Nachfolger von Armin Laschet werden soll, ist für Dezember geplant. Nach der Befragung der Basis will die CDU die neue Parteispitze auf einem Bundesparteitag am 21. und 22. Januar in Hannover wählen.
Am Mittwoch hatte Gesundheitsminister Jens Spahn in der Unionsfraktion angekündigt, dass er nicht kandidieren wolle. Er wolle dazu seinen Beitrag leisten, indem er sich voll auf die Pandemie konzentriere, betonte Spahn. Spahn war neben Norbert Röttgen, Friedrich Merz und Ralph Brinkhaus als potenzieller Laschet-Nachfolger betrachtet worden.
Der CDU-Politiker Friedrich Merz reagiert auf den Applaus auf dem Kongress der Jungen Union, am 15. Oktober 2021 in Münster. Symbolbild. - SNA, 1920, 02.11.2021
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