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Kein Friseur, kein Restaurant, kein Fitness – Was Ungeimpfte ab Montag in Berlin nicht mehr dürfen

© REUTERS / CHRISTIAN MANGEin 2G-Schild am Eingang einer Bar in Berlin.
Ein 2G-Schild am Eingang einer Bar in Berlin. - SNA, 1920, 11.11.2021
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Der Berliner Senat macht in einer neuen Verordnung deutlich, auf welche Bereiche die bisher überwiegend optionalen 2G-Regeln ab Montag ausgeweitet werden. Auch ein 2G-Plus-Modell, also Impfen, Genesen plus Testen für die Zukunft wird nicht mehr ausgeschlossen.
Die kommenden Änderungen gibt der Berliner Senat am Donnerstag in Details bekannt. Demnach soll Personal, welches Kundenkontakt hat, geimpft, genesen oder maximal 24 Stunden vorher auf das Coronavirus getestet sein. Die 2G-Regel, die bisher in den Clubs und bei den sogenannten Tanzlustbarkeiten in Innenräumen Pflicht war, wird auf alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ausgeweitet mit der Ausnahme von Schulen und Hochschulen.
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Auch dürfen Friseure und Kosmetikstudios sowie diejenigen, die sexuelle Dienstleistungen anbieten, nun noch geimpfte Kunden bedienen. Restaurants, Bars und überhaupt den Bereich der Gastronomie in geschlossenen Räumen dürfen ab Montag ebenfalls nur Geimpfte besuchen. Das Gleiche betrifft Kinos, Theater, Museen, Galerien und andere kulturelle Einrichtungen sowie alle Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios. Bei Veranstaltungen im Freien ab 2000 Teilnehmern, wie etwa bei Fußballspielen, sollen alle ebenfalls geimpft oder genesen sein.
Ausgeschlossen von der 2G-Pflicht werden allerdings Personen unter 18 Jahren sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Diese müssen sich testen lassen und bei Bedarf die Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen.

50 Prozent in Homeoffice

Gewerbliche und öffentliche Arbeitgeber werden in der neuen Verordnung aufgerufen, in Büros höchstens 50 Prozent der Büroarbeitsplätze zeitgleich zu nutzen. Das betrifft aber nicht diejenigen, die mit Kunden oder Patienten in Präsenz arbeiten sollen. Das patientennahe Personal in den Krankenhäusern muss dabei geimpft, genesen oder täglich getestet sein. Die neuen Regelungen sollen bisher bis zum 28. November bleiben. Klar bleibt jedoch: der Einzelhandel wird nicht davon betroffen.

Kommt 2G-Plus?

Inzwischen wird aber eine weitere Diskussion über das sogenannte 2G-Plus-Modell geführt, also über zusätzliche Testungen für Geimpfte und Genesene. Eine solche Maßnahme hatte der geschäftsführende Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) vorgeschlagen, der Berliner Senat hat sich darauf vorerst nicht verständigt. Bei größeren Veranstaltungen oder Clubbesuchen müssten sich demnach auch Geimpfte und Genesene zusätzlich testen, eine Maske tragen oder wieder einen Abstand von 1,5 Metern einhalten. Es wird aber zuerst die bundesweite Wiedereinführung der kostenlosen Tests abgewartet.
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