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Weißrusslands Außenminister bezeichnet Krim als russisches Territorium – Kiew droht mit Konsequenzen

© SNA / POOL / Zur BilddatenbankDie Flaggen von Russland und WEißrussland
Die Flaggen von Russland und WEißrussland - SNA, 1920, 10.11.2021
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Der weißrussische Außenminister, Wladimir Makej, hat die Krim in einem Interview als Teil Russlands bezeichnet. Die Ukraine hat auf die Erklärung reagiert und mit Konsequenzen gedroht.
„Die Position von Belarus zur Krim bleibt, wie sie war. Wir wissen, dass die Krim jetzt russisches Hoheitsgebiet ist. Davon sollten wir ausgehen“, sagte Makej.
Zuvor hatte sich der weißrussische Präsident, Alexander Lukaschenko, in einer Online-Sitzung des Obersten Staatsrates des Unionsstaates darüber beschwert, dass Wladimir Putin ihn nicht mit auf die Krim genommen hatte, und Putin gebeten, der Krim-Bevölkerung Glückwünsche zum Tag der nationalen Einheit am 4. November zu übermitteln.
Der weißrussische Parlamentsabgeordnete Andrej Sawinych kommentierte diese Aussage mit dem Hinweis, dass Minsk die Krim de facto und de jure längst als russische Region anerkannt habe. Ihm zufolge wurde Lukaschenkos Erklärung zu einer Gelegenheit, „dies für den Medienraum zu formalisieren“.

„Irreversible Folgen“ für ukrainisch-weißrussische Beziehungen

Als Antwort auf Makejs Erklärung sagte der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Oleg Nikolenko, das Ministerium habe sie zur Kenntnis genommen.
Ihm zufolge geht das Außenministerium davon aus, dass Weißrussland offiziell weiterhin die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine innerhalb der international anerkannten Grenzen unterstützt.

„Eine De-jure-Anerkennung der Krim, die vorübergehend besetzt ist, als russisches Territorium würde zu irreversiblen Folgen für die ukrainisch-weißrussischen Beziehungen führen“, fügte der Sprecher hinzu.

Nikolenko äußerte die Hoffnung, dass Minsk sich der Frage der Zugehörigkeit der Krim bewusst sei und keine Schritte zulassen werde, die den Normen des Völkerrechts widersprächen.

Ukraine-Konflikt

Die Halbinsel Krim war nach einem Referendum im März 2014 wieder Russland beigetreten. Bei dem Referendum sprach sich eine überwältigende Mehrheit der Einwohner dafür aus.
Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums. Die Ergebnisse des Krim-Referendums haben auch die meisten EU- und Nato-Staaten nicht anerkannt und stattdessen Sanktionen gegen Russland verhängt.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski (Archiv) - SNA, 1920, 02.11.2021
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