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Zwei Migrantengruppen durchbrechen Grenze von Weißrussland nach Polen – Medien

© REUTERS / BelTAMigranten an weißrussisch-polnischer Grenze
Migranten an weißrussisch-polnischer Grenze - SNA, 1920, 10.11.2021
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Ein Teil der Migranten an der weißrussisch-polnischen Grenze hat laut polnischen Medien Grenzzäune durchbrochen. Das staatliche Grenzkomitee Weißrusslands entdeckte seinerseits eine Gruppe verletzter Migranten, die mutmaßlich von polnischen Kräften geschlagen wurden.
„Die Gruppen aus mindestens mehreren Dutzend Menschen haben Zäune bei Krynki und Białowieża durchbrochen“, heißt es.
In beiden Fällen sollen Zäune und Barrieren gewaltsam niedergerissen worden sein. Einige der Migranten wurden Medienberichten zufolge nach Belarus zurückgebracht. Andere seien auf freien Fuß.
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Weißrussische Grenzbeamte melden verletzte Migranten

Das staatliche Grenzkomitee Weißrusslands informierte am Mittwoch seinerseits die Entdeckung mehrerer Migranten an der weißrussisch-polnischen Grenze, die von polnischen Sicherheitskräften verprügelt worden sein sollen. Laut Darstellung handelt es sich um vier Männer kurdischer Herkunft. Die Behörde postete dabei Fotos, die zeigen, wie die Betroffenen am Kopf und an den Händen bluten. Die Männer sollen medizinische Hilfe erhalten haben.
Achtung: Die folgenden Bilder enthalten Szenen, die nicht für Minderjährige und sensible Personen geeignet sind.
Seit dem 2. September gilt der Ausnahmezustand in den polnischen Gemeinden an der Grenze zu Weißrussland. Mit dem Zutrittsverbot für Menschenrechtsorganisationen und Journalisten will die polnische Regierung verhindern, dass Migranten von polnischer Seite aus beim Grenzübertritt unterstützt werden. In der Grenzregion hatte es bereits mehrere Todesfälle unter Migranten gegeben.
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In der letzten Zeit melden Litauen, Lettland und Polen einen Anstieg der Zahl der illegalen Migranten, die an der Grenze zu Weißrussland festgenommen werden. Sie werfen Minsk vor, eine Migrationskrise verursacht zu haben. Minsk weist alle Vorwürfe zurück.
Der weißrussische Staatschef, Alexander Lukaschenko, hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde – wegen der westlichen Sanktionen gebe es dafür „kein Geld und keine Kräfte“.
Die weißrussischen Grenzer haben ihrerseits wiederholt die gewaltsame Abschiebung von Migranten durch Litauen, Polen und Lettland auf das Territorium Weißrusslands gemeldet.
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