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Inflationsrate steigt weiter – 4,5 Prozent im Oktober

© CC0 / NettPixGeld (Symbolbild)
Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.11.2021
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Steigende Energiepreise und der Mehrwertsteuereffekt haben die Teuerung in Deutschland im Oktober weiter angeheizt. Eine noch höhere Inflationsrate ist zuletzt nur 1993 verzeichnet worden. Die entsprechenden Angaben lieferte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch.
Die Verbraucherpreise lagen um 4,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, heißt es auf der Seite des Statistischen Bundesamtes. Eine Inflationsrate in dieser Höhe hatten die Wiesbadener Statistiker zuletzt vor genau 28 Jahren festgestellt – im Oktober 1993 hatte sie bei 4,6 Prozent gelegen.
Von September auf Oktober des laufenden Jahres kletterten die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. Der höchste Anstieg der Preise ist dabei bei Kraftstoffen wie Diesel (um 8,6 Prozent) und Superbenzin (um 4,7 Prozent) sowie leichtem Heizöl (um 17,5 Prozent – Ergebnis ohne Umlagen) zu verzeichnen. Auch Strom, Gas und andere Brennstoffe (Haushaltsenergie) sind um 3,1 Prozent gegenüber dem Vormonat teurer geworden.
Im September hatte die Inflation in Europas größter Volkswirtschaft mit 4,1 Prozent erstmals seit Ende 1993 wieder die Vier-Prozent-Marke überschritten. Vielen Verbrauchern bereiten steigende Preise Sorgen, denn eine höhere Inflation schwächt ihre Kaufkraft.
EZB-Zentrale in Frankfurt (Archivfoto) - SNA, 1920, 28.10.2021
EZB bleibt ultralockerem Kurs trotz steigender Inflation treu

Niedrigere Inflationsraten 2022 erwartet

Steigende Energiepreise heizen die Inflation seit geraumer Zeit an. Zudem macht sich die zurückgenommene temporäre Mehrwertsteuersenkung deutlich bemerkbar. Hinzu kommt die seit Jahresbeginn fällige CO2-Abgabe.
Europas Währungshüter bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sind überzeugt, dass der Anstieg der Verbraucherpreise zum Großteil auf Sonderfaktoren wie der Erholung der Ölpreise nach der Corona-Pandemie sowie Lieferengpässen infolge der deutlich gestiegenen Nachfrage zurückzuführen ist.
Die EZB rechnet damit, dass die Inflationsrate im nächsten Jahr allmählich wieder sinkt.
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