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Drosten erwartet einen weiteren harten Corona-Winter, 20 Staaten planen Stopp von Verbrenner-Autos

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 10.11.2021
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Evergrande vor wichtigem Termin für Zinszahlung; Drosten erwartet einen weiteren harten Corona-Winter; mehr als 20 Staaten wollen Verkauf von Verbrenner-Autos beenden; Verdächtiger wegen Tod von zwei Deutschen in Paraguay festgenommen; zahlreiche Klagen nach tödlichem Festival-Unglück in Houston
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Evergrande vor wichtigem Termin für Zinszahlung

Die Krise rund um den angeschlagenen chinesischen Immobilienkonzern Evergrande rückt zur Wochenmitte an den weltweiten Finanzmärkten erneut stärker in den Fokus. Der Bauträger muss am Mittwoch eine Zinszahlung auf drei Anleihen von 148 Millionen Dollar leisten. Zuletzt hatte der Konzern fällige Zahlungen mehr oder weniger in letzter Minute überwiesen. Derweil beschafft sich die E-Auto-Tochter von Evergrande über eine Kapitalerhöhung frisches Geld. Mit Schulden von rund 300 Milliarden Dollar gilt Evergrande als eines der weltweit am höchsten verschuldeten Immobilienunternehmen.

Drosten erwartet einen weiteren harten Corona-Winter

Der Virologe Christian Drosten erwartet in der Corona-Pandemie einen sehr anstrengenden Winter und hält auch neue Kontaktbeschränkungen für denkbar. Man habe im Moment eine echte Notfallsituation, sagte der Virologie angesichts der Lage auf den Intensivstationen im NDR-Podcast. Die Infektionstätigkeit müsse man durch Kontaktmaßnahmen sehr sicher wieder kontrollieren. Drosten schränkte allerdings auch ein, dass es juristisch schwer sein könnte, breite allgemeine Kontaktmaßnahmen durchzusetzen. Man könnte alternativ auf Auffrischungsimpfungen setzen, so Drosten weiter.

Mehr als 20 Staaten wollen Verkauf von Verbrenner-Autos beenden

Zwei Dutzend Staaten wollen sich auf der Weltklimakonferenz in Glasgow auf ein Enddatum für Autos mit Verbrennermotor einigen. Zu der Allianz gehören bislang 24 Staaten, sechs große Auto-Hersteller sowie einige Städte und Investoren, heißt es. Die beteiligten Regierungen wollen darauf hinarbeiten, dass alle Verkäufe neuer Pkw und leichter Nutzfahrzeugen bis zum Jahr 2040 weltweit und in den führenden Märkten bis spätestens 2035 emissionsfrei sind. Ob Deutschland die Erklärung unterzeichnen wird, ist derzeit noch unklar.

Verdächtiger wegen Tod von zwei Deutschen in Paraguay festgenommen

Nach dem mutmaßlichen Raubmord an einem deutschen Forscher und seiner Tochter in Paraguay hat die Polizei einen Deutschen festgenommen. Mindestens zwei weitere deutsche Staatsbürger würden gesucht, sagte ein Polizeisprecher dem Radiosender Monumental. Alle drei würden verdächtigt, an der Tat beteiligt gewesen und möglicherweise die Hintermänner zu sein. Als mögliches Motiv nannte er den Raub wertvoller, alter Instrumente, die der Getötete besessen habe. In einer Wohnung des Festgenommenen seien neben Schusswaffen auch Musikinstrumente gefunden worden, die mutmaßlich dem Opfer gehörten, berichtet die Zeitung ABC Color.

Zahlreiche Klagen nach tödlichem Festival-Unglück in Houston

Nach dem Festival-Unglück im texanischen Houston mit acht Toten und vielen Verletzten kommt auf US-Rapper Travis Scott und die Veranstalter eine Klagewelle zu. Verletzte Konzertgänger und Hinterbliebene der Opfer hätten mehr als ein Dutzend Klagen eingereicht, berichtet der Sender CNN. Rund 50.000 Menschen hatten am Freitag das Astroworld-Festival besucht, als bei einem Auftritt des Rappers Scott im dicht gedrängten Publikum Panik ausbrach und Menschen zu Tode gedrückt wurden. Unter den Toten waren auch zwei Teenager.
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