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Energiestoß aus dem All: Anhaltende Sonneneruption registriert

© CC0 / Ipicgr / PixabaySonne (Symbolbild)
Sonne (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.11.2021
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Die amerikanische Wetterbehörde NOAA hat eine Sonneneruption dokumentiert, die länger andauerte als gewöhnlich. Den Behördenangaben zufolge ging das Ereignis mit einem koronalen Massenauswurf, also einem Plasmaausstoß, einher.
Nach Informationen der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) wurde das Ereignis am gestrigen Montag um circa 18 Uhr MEZ registriert und der Größenordnung M2 zugeordnet: „mäßig stark“. Es gilt als wahrscheinlich, dass der mit der Sonneneruption einhergegangene Plasmaausstoß die Erde nicht trifft, sondern an unserem Planeten vorbeizieht.
Von Sonneneruptionen spricht man, wenn es auf dem Tagesgestirn zu plötzlichen Strahlungsausbrüchen kommt, bei denen Teilchen mit hoher Energiedichte ins Weltall geschleudert werden. Die Intensität der Ausbrüche wird anhand unterschiedlicher Klassen und Stufen gemessen, von A über B und C bis M und X.
Nach Angaben der NOAA dauerte die jetzt registrierte Eruption länger als gewöhnlich. Die Plasmawolken, die die Sonne bei derartigen Ausbrüchen ausstößt, können nach zwei bis drei Tagen die Erde erreichen und Sonnenstürme, begleitet von himmlischen Farbspielen wie die Polarlichter, auslösen.
Schwache Stürme führen bisweilen zu unerheblichen Störungen der Stromnetze oder beeinflussen die Zugvögel auf ihren Flugrouten. Stärkere Ereignisse können bereits Spannungsschwankungen in den Netzen hervorrufen. Ein Ereignis der Stärke M2 kann die Telekommunikation in Teilen unseres Planeten beeinträchtigen.
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