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USA erkunden Schwarzes Meer als mögliches Kampfgebiet – Russlands Verteidigungsministerium

© REUTERS / UMIT BEKTASFührungsschiff USS Mount Whitney am 3. November 2021 in Istanbul, Türkei
Führungsschiff USS Mount Whitney am 3. November 2021 in Istanbul, Türkei - SNA, 1920, 09.11.2021
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Das russische Verteidigungsministerium betrachtet die gegenwärtige Präsenz der US Navy im Schwarzen Meer als einen weiteren Versuch der Vereinigten Staaten, das Gebiet militärisch zu erschließen. Die amerikanische Marine plant, auch Schwarzmeeranrainer an ihrem Manöver zu beteiligen.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums dient die Übung der amerikanischen Marine im Schwarzen Meer offenkundig als „Erkundung eines möglichen Kampfgebiets“ für den Fall, dass Kiew eine gewaltsame Lösung im Südosten der Ukraine vorbereitet. Dies lasse sich aus dem Übungsplan ableiten, wonach „auch die Beteiligung von taktischen, strategischen und Überwachungsflugzeugen sowie von bulgarischen, georgischen, türkischen, rumänischen und ukrainischen Truppenkontingenten“ an dem Manöver geplant sei. Hier finde eine „militärische Erschließung des ukrainischen Territoriums“ statt, so das russische Ministerium in einer Mitteilung am heutigen Dienstag.
Das amerikanische Manöver hat am 30. Oktober begonnen und erstreckt sich auf das östliche Mittelmeer und das Schwarze Meer. Die US Navy ist derzeit mit dem Lenkwaffenzerstörer USS Porter, dem Führungsschiff USS Mount Whitney und dem Versorgungsschiff USNS John Lenthall im Schwarzen Meer präsent. Der Zerstörer und das Führungsschiff halten sich vorübergehend im georgischen Hafen Batumi auf. Das Kommando führt die 6. Flotte der US-Marine, unterstützt von Nato-Verbündeten im gemeinsamen Stab an Bord der USS Mount Whitney.
Die russische Schwarzmeerflotte überwacht das amerikanische Manöver und hat eigenen Angaben zufolge nach Ankunft der amerikanischen Schiffe im Schwarzen Meer unter Einsatz zweier Kampfschiffe und eines Bordhubschraubers eine Übung zur U-Boot-Jagd abgehalten. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärte, Kampfschiffe westlicher Nationen würden sich in aller Regelmäßigkeit in der Schwarzmeerregion aufhalten, um die Verteidigungsfähigkeit der russischen Streitkräfte im Süden Russlands zu prüfen.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu - SNA, 1920, 07.11.2021
Verteidigungsminister Schoigu: Russische Militärs überwachen US-Schiffe im Schwarzen Meer
Im Rahmen des derzeitigen Manövers sind auch amerikanische Großbomber vom zum Einsatz gekommen. Diese hätten am vergangenen Samstag außerplanmäßig das Schwarze Meer überflogen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit: „Am 6. November absolvierten zwei strategische Bomber vom Typ B-1B der US Air Force in circa 100 Kilometern Entfernung zur russischen Grenze einen Flug über dem Schwarzen Meer mit dem Zweck, die Einsatzmethoden der strategischen Fliegerkräfte zu optimieren.“
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, die Nato-Übungen an den russischen Grenzen im Schwarzen Meer rühren von der Absicht Washingtons her, Moskau zu provozieren und eine Politik der Eindämmung zu verfolgen.
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