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Tausende Tonnen von Corona-Plastikmüll in Weltmeere gelangt – Studie

© CC0 / sergeitokmakov / PixabayVerschmutzung (Symbolbild)
Verschmutzung (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.11.2021
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Mindestens sieben Millionen Tonnen Plastikabfälle sind bis August 2021 in 193 Ländern im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erzeugt worden, wobei mehr als 22.000 Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere geraten sind. Dies geht aus einer Studie hervor, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht wurde.
Die Covid-19-Pandemie habe eine erhöhte Nachfrage nach Einwegplastik ausgelöst, die den Druck auf das bereits außer Kontrolle geratene globale Plastikmüllproblem noch verstärke, schrieb ein internationales Forscherteam, das die Nanjing University of Information Science and Technology und die University of California vertritt, in der Zusammenfassung ihrer Studie.
Die Zeitschrift PNAS wird von der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Vereinigten Staaten herausgegeben.
Die Wissenschaftler beziffern die Menge pandemiebedingter Kunststoffabfälle, die bis zum 23. August 2021 in 193 Ländern erzeugt wurden, auf 8,4 ± 1,4 Millionen Tonnen. Nach Schätzungen der Forscher sollen 22.100 bis 29.700 Tonnen von diesem Plastikmüll in die Weltmeere gelangt sein. Der Wert entspreche 1,5 ± 0,2 Prozent der gesamten globalen Kunststoffabfälle aus Flüssen.
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Dabei würden Krankenhausabfälle 73 Prozent der weltweiten Abfälle ausmachen. Zudem stamme der Großteil der weltweiten Abfälle aus Asien (72 Prozent), stellten die Forscher fest. Daher sei ein Appell für eine bessere Bewirtschaftung der medizinischen Abfälle in den Entwicklungsländern erforderlich.
87,4 Prozent des Überschusses an den sogenannten nicht ordnungsgemäß behandelten Kunststoffabfällen (MMPW) stamme aus Krankenhäusern. Persönliche Schutzausrüstung, die von Privatpersonen verwendet worden sei, betrage nur 7,6 Prozent des gesamten Abfallüberschusses. Der Anteil von Testkits und den beim Online-Handel eingesetzten Verpackungen an Kunststoffabfällen belaufe sich auf lediglich 0,3 beziehungsweise 4,7 Prozent, hieß es.
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