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Niederösterreich: Maschinengewehre und 1,2 Tonnen Munition in Wohnhaus gefunden

© SNA / Jekaterina Prokofjewa / Zur BilddatenbankMit Polizeiband abgesperrte Fläche in Wien (Archivbild)
Mit Polizeiband abgesperrte Fläche in Wien (Archivbild)  - SNA, 1920, 09.11.2021
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Der österreichische Verfassungsschutz hat im Bezirk Baden ein illegales Munitionslager ausgehoben. Ein Mann soll Schusswaffen, Rohrbomben, Pulver und 1200 Kilogramm Munition in seinem Wohnhaus gehortet haben. Gegen den 53-Jährigen läuft bereits ein Ermittlungsverfahren wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung.
Im Zuge einer Hausdurchsuchung haben Beamte des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung unter anderem zwei Maschinengewehre, sechs Maschinenpistolen, ein Sturmgewehr sowie ein Scharfschützengewehr, 17 Revolver und Pistolen sichergestellt, wie die Polizei Niederösterreichs am Dienstag mitteilte.
Außerdem seien Rohrbomben, zahlreiche Hieb- und Stichwaffen, Langwaffen, Pfeffersprays, Elektro-Schockgeräte, asiatische Nahkampfwaffen und auch NS-Devotionalien beschlagnahmt worden.
„Eine große Anzahl dieser Schusswaffen befand sich bei der Sicherstellung in geladenem Zustand“, hieß es.
Der Mann steht außerdem im Verdacht, in der Vergangenheit zahlreiche Dateien mit Bezug zum Nationalsozialismus in Internetforen versendet zu haben. Gegen ihn sowie seine im gemeinsamen Haushalt lebende 53-jährige Ehefrau wurde noch vor Ort ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Beide waren nicht geständig und wurden angezeigt. „Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf etwaige Hintermänner, welche mit dieser Straftat in Zusammenhang stehen könnten.“
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