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Übrigens: Ein Roboterarm kann Impflinge nun registrieren und impfen – ganz ohne Nadel

© CC0 / jarmoluk / PixabayRoboter (Symbolbild)
Roboter (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.11.2021
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Registrieren, Personalien aufnehmen und die Dosis in den Oberarm jagen – diese Aufgaben, für die es bislang medizinisches Personal braucht, könnte künftig ein Impfroboter übernehmen. Wirklich attraktiv macht die Impfmaschine dabei die Abwesenheit des berühmten gefürchteten Piekses.
Neben der Angst vor Nebenwirkungen gibt es bei Impfungen weitere Hürden zu überwinden. Die eine dürfte manchem von den Impfzentren bekannt sein: Das sind die komplizierten Registrierungsmechanismen für die Impfungen, vom Auffinden eines freien Termins bis zum Ausfüllen von Fragebögen und Einverständniserklärungen. Und das im 21. Jahrhundert! Außerdem ist da noch die Nadel, vor der sich viele fürchten.
Ansätze, auf die Nadel zu verzichten, werden weltweit verfolgt. Lösungen sind etwa trinkbare Impfstoffe oder Pflaster mit nicht spürbaren Mikronadeln. Aber auch das will nicht so recht zum homo sapiens der Post-Postmoderne passen, es fehlt noch das gewisse Bisschen Automatisierung. Diese Lücke in der Impfdienstleistungsindustrie hat nun das aus der University of Waterloo ausgegründete Unternehmen „Cobionix“ geschlossen.
Ein Roboterarm mit integriertem Computer und Scanner ersetzt – zumindest im Imagevideo – das komplette medizinische Personal. In Sekunden ist man für die Impfung registriert, schnell ist der Ausweis eingescannt und dann nur noch den Ärmel hochkrempeln und zusehen, wie der Roboterarm sein Werk verrichtet.
Und siehe da: Es tat nicht weh. Denn der Impfroboter verzichtet auf Nadeln und beschleunigt stattdessen einen haardünnen hochbeschleunigten Flüssigkeitsstrahl, auf die Haut zu, der sie durchdringt und den Impfstoff ans Muskelgewebe bringt.
„Cobi“ nennt sich der freundliche Impfarm und ist laut „Cobionix“ 100 Prozent autonom. Fehlen Fachkräfte im Land? Kein Problem, dann verabreicht eben „Cobi“ die Shots. Und beim Datenabgleich wird das Gerät sicher auch weniger Fehler machen, als seine menschlichen Pendants.
Aber Spaß beiseite: Ob am Ende Impfarme die Menschheit durchvakzinieren werden oder nicht, es ist am Ende eine zeitgemäße Demonstration des Roboters, der auch andere Aufgaben im Gesundheitswesen, aber auch in der Recyclingindustrie und anderen Produktionsbereichen erfüllen kann, wie das Unternehmen mitteilt.
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