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Deutscher Lehrerverband warnt vor Kontrollverlust über Virus an Schulen – Maskenpflicht soll bleiben

© AFP 2021 / INA FASSBENDEREin Lehrer blättert in einem Buch neben einem Schüler, der eine Gesichtsmaske trägt, während des Unterrichts an der Petri-Grundschule in Dortmund am 22. Februar 2021.
Ein Lehrer blättert in einem Buch neben einem Schüler, der eine Gesichtsmaske trägt, während des Unterrichts an der Petri-Grundschule in Dortmund am 22. Februar 2021. - SNA, 1920, 08.11.2021
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Angesichts der rasant steigenden Anzahl von Corona-Neuinfektionen bei Kindern und Jugendlichen hat der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Montag vor dem Verlust der Kontrolle über das Virus an den Schulen gewarnt.
„Es gibt erschreckende Inzidenzen in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen (…) Die Gefahr ist immens, dass wir die Kontrolle über das Pandemiegeschehen an Schulen verlieren“, sagte Meidinger.
Zudem sprach er sich dafür aus, weiter an der Maskenpflicht festzuhalten.
„Ich halte es für höchst bedenklich, wenn Bundesländer sich entgegen der Empfehlung des Robert Koch-Instituts von der Maskenpflicht an Schulen verabschieden, obwohl die Infektionen bei Schulkindern durch die Decke gehen“, so der Lehrervertreter weiter.
Ihm zufolge macht die Maskenpflicht die Schulen sicherer, was auch aktuelle Studien zeigen würden. „Deshalb müssen wir an ihr voraussichtlich solange festhalten, wie die vierte Welle durch die Schulen rollt.“
Bei vielen Landesregierungen habe sich zum Thema Corona und Schule eine Grundhaltung etabliert, die sich so beschreiben lasse: „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.“ Die Verantwortlichen würden die eigenen politischen Wünsche über die wissenschaftliche Expertise stellen, sagte Meidinger.
Angesprochen auf die Impfpflicht für Lehrer, gab der Chef des Lehrerverbands an, dass eine solche Maßnahme nicht zuletzt angesichts der sehr hohen Impfquote in dieser Berufsgruppe nicht notwendig sei. Bei besonders hohen Infektionszahlen hält er eine 3G-Regel bei Lehrkräften für richtig.
„Das heißt: Lehrer, die ungeimpft sind, müssten sich dann jeden Tag testen.“ Er begründete dies damit, dass die meisten Lehrkräfte täglich mit mehreren verschiedenen Klassen in Kontakt kämen. „Die Ansteckungsgefahr für sie selbst und in der Folge dann auch für andere ist also vergleichsweise hoch, wenn sie ungeimpft sind.“
Kindergarten (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.09.2021
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