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Afghanistan
Aktuelle Nachrichten aus Afghanistan

Berlin will auf Taliban-Regierung in Kabul zugehen – Welt am Sonntag

© AP Photo / Michael SohnEine deutsche Flagge weht neben der Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin, Feb. 12, 2020
Eine deutsche Flagge weht neben der Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin, Feb. 12, 2020 - SNA, 1920, 07.11.2021
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Für eine bessere humanitäre Versorgung der afghanischen Bevölkerung will die Bundesregierung laut der „Welt am Sonntag“ ihren Umgang mit den neuen Herrschern des Landes ändern. Eine engere Kommunikation und juristische Neubewertung von den radikalislamischen Taliban* werden in Erwägung gezogen.
Als Teil der neuen Strategie gegenüber den Taliban soll der deutsche Botschafter Markus Potzel dem Bericht zufolge in den nächsten Wochen nach Afghanistan reisen. Vor Ort wolle er Möglichkeiten erörtern, wie deutsche Diplomaten zunächst im Rahmen von Tagesreisen wieder in Afghanistan aktiv werden könnten.
„Ziel der Schritte ist es offenbar, die Kommunikation mit den Taliban zu erleichtern, um besser humanitäre Hilfe für die Bevölkerung leisten zu können“, berichtet die „Welt am Sonntag“.
Da die Taliban derzeit als Staatsmacht gelten, müsse die Generalbundesanwalt nun prüfen, inwiefern gegen ihre Angehörigen wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt werden kann.
Frauen in Afghanistan - SNA, 1920, 06.11.2021
Afghanistan
Vier Frauen in Nordafghanistan ermordet – Taliban melden Festnahmen
Die Zeitungsquellen schließen auch die Anerkennung von Pässen, die unter der Herrschaft der islamistischen Miliz ausgestellt wurden, nicht aus. Dadurch würde die Ausreise ehemaliger Ortskräfte der Bundeswehr und deutscher Organisationen erleichtert werden, denen die Bundesrepublik Schutz zugesagt hatte, so die Zeitung.
Deutsche Entwicklungshilfe für Afghanistan

Deutschland hat zwischen 2010 bis 2020 in Afghanistan folgende Beiträge erfasst: 1440 Kilometer Straßen und 2390 Meter Brücken neugebaut beziehungsweise erneuert. Darüber hinaus wurden 1497 Notunterkünfte (Shelter) gebaut, 395 Grund-, Berufs- und weiterführende Schulen und 18 Universitätsgebäude sowie 85 Krankenhäuser und Gesundheitszentren neu errichtet oder erneuert. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag im April dieses Jahres hervor. Aufgrund laufender Nacherfassung einzelner Projektdaten können die tatsächlichen Beiträge abweichen.

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* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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