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Мусор после проливных дождей в Бад-Нойенар-Арвайлере, Германия  - SNA, 1920
Hochwasser in Deutschland
Aktuelle Informationen zu Hochwasser in Deutschland

Flutkatastrophe: Bundesregierung meldet Rekordschäden – Medienbericht

© AP Photo / Bram JanssenEine Frau wirft Müll in der Innenstadt von Bad Neuenahr-Ahrweiler nach der Flutkatastrophe weg (Archivbild)
Eine Frau wirft Müll in der Innenstadt von Bad Neuenahr-Ahrweiler nach der Flutkatastrophe weg (Archivbild) - SNA, 1920, 07.11.2021
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Laut einem Antrag der Bundesregierung auf Finanzhilfen aus dem EU-Solidaritätsfonds hat die Flutkatastrophe vom Juli in Teilen Deutschlands Schäden in Rekordhöhe von 29,2 Milliarden Euro verursacht. Die Summe geht über den Rahmen des Fonds hinaus. Darüber berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Sonntag.
Demnach hat die Bundesregierung die entsprechende Schadenssumme der EU-Kommission in dem Antrag auf Finanzhilfen aus dem EU-Solidaritätsfonds zur Unterstützung nach Naturkatastrophen gemeldet. Etwas mehr als die Hälfte dieser Summe entfällt auf Rheinland-Pfalz, über 40 Prozent auf Nordrhein-Westfalen, der Rest auf Bayern und Sachsen. Sie ist auch deutlich höher als die Verluste bei den Flutkatastrophen 2002 und 2013, bei denen Medienberichten zufolge Schäden in Höhe von 11,6 beziehungsweise 6,7 Milliarden Euro entstanden.
Freiwillige Helfer in Bad Münstereifel (Symbolbild)
säubern Schutt vor einem Haus in einem Gebiet, das von Überschwemmungen durch starke Regenfälle in Bad Münstereifel, Deutschland, betroffen ist, 18. Juli 2021. REUTERS/Thilo Schmuelgen - SNA, 1920, 19.07.2021
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Der Betrag sprengt zudem den Rahmen des EU-Solidaritätsfonds. Er habe bislang nur ein jährliches Volumen von knapp 1,3 Milliarden Euro und umfasse unter anderem auch Soforthilfen für Drittstaaten, so die Funke-Zeitungen. Nach ihren Angaben könnte Deutschland theoretisch mit einem Finanzbeitrag von bis zu 1,5 Milliarden Euro rechnen, aber die Fonds-Gelder für dieses Jahr seien bis auf einen Restbetrag von 40,7 Millionen Euro bereits ausgegeben oder verplant.
„Es ist ein schwer auszuhaltender Zustand, dass die EU den Menschen in den von der Flut im Sommer betroffenen Ländern immer noch nicht helfen kann“, erklärte der Grünen-Europaabgeordnete Rasmus Andresen.
Auch Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Österreich, die vom Hochwasser im Juli betroffen waren, beantragten Hilfen aus dem Solidaritätsfonds bei der EU-Kommission. Die EU-Kommission werde die Anträge nun bewerten, informierten die Funke-Zeitungen unter Berufung auf ein Schreiben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
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Starke Regenfälle hatten Mitte Juli verheerende Überflutungen in mehreren Bundesländern ausgelöst. Viele Gemeinden wurden verwüstet. Medienberichten zufolge sind mindestens 182 Menschen dabei ums Leben gekommen: 134 in Rheinland-Pfalz, 47 in Nordrhein-Westfalen und eine Person in Bayern. 766 Verletzte mussten in Behandlung gehen.
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