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Söder: „Wenn die Spitzenkandidaten es möchten, werde ich mich in den Landtagswahlkämpfen einbringen“

© AP Photo / Markus SchreiberCSU-Chef Markus Söder spricht auf einer Veranstaltung zum Auftakt des Wahlkampfs der Union in Berlin (Archivbild)
CSU-Chef Markus Söder spricht auf einer Veranstaltung zum Auftakt des Wahlkampfs der Union in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 06.11.2021
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CSU-Chef Markus Söder will durch sein Engagement für die CDU in den kommenden Landtagswahlkämpfen die Stabilität der Union stärken. Einen entsprechenden Vorschlag erläuterte er in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag.
Laut Söder müssten die Schwester-Parteien nach dieser Bundestagswahl ein neues Miteinander finden. „Wir wollen als CSU unseren Beitrag leisten, dass die Union insgesamt wieder an Stabilität gewinnt“, sagte der bayrische Ministerpräsident.
„Wenn die Spitzenkandidaten es möchten, werde ich mich in den Landtagswahlkämpfen einbringen“, fügte er hinzu.
In der nächsten Bundesregierung will Söder gemeinsam mit einem neuen CDU-Vorsitzenden, der im kommenden Januar gewählt werden soll, eine konstruktive Oppositionsarbeit leisten. Es geht ihm dabei um den Kampf gegen den neuen Berliner Zentralismus, bei dem er auf eine enge Zusammenarbeit mit sechs weiteren CDU-Ministerpräsidenten setzt.
„Die Ampel tickt sehr zentralistisch“, so Söder. Dadurch komme dem Bundesrat und den Ländern eine besondere Rolle zu.
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Söder warnte zudem, dass die Ampel-Koalition medial überschätzt werde. „Man sieht schon erste kleine Risse“. Deshalb soll die Opposition wachsam bleiben: „Wenn die Ampel abhebt, holen wir sie auf den Boden der Tatsachen zurück“, erklärte der CSU-Chef.
„Die Union muss darüber wachen, dass die ökologische Transformation funktioniert, aber eben nicht zu einer neuen sozialen Frage wird.“
„Ich habe den Eindruck, dass insbesondere die Pläne von Grünen und FDP an den Bedürfnissen der Normalbürger vorbeigehen“, betonte Söder. Die Union sieht er hingegen als „die politische Kraft des gesunden Menschenverstandes“, die gegen Drogen-Legalisierung, massenhafte Zuwanderung und die massive Verschuldung in Europa auftrete.
„Der Union geht es um Modernität, aber wir müssen auch unser konservatives und unser soziales Profil schärfen. (…) Wir müssen die Interessen der sozialen Mitte vertreten – der vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mit extrem steigenden Spritpreisen und Heizkosten überfordert sind.“
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