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„US-Militärpräsenz im Schwarzen Meer entfalten“: Kongress-Abgeordnete appellieren an Biden – Bericht

© SNA / Grigorij DubowitskiUS-Kongress in Washington (Archivbild)
US-Kongress in Washington (Archivbild) - SNA, 1920, 06.11.2021
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Die Abgeordneten der Republikanischen Partei im US-Kongress, Mike Rogers und Mike Turner, haben laut einem Medienbericht den Präsidenten Joe Biden aufgefordert, der Ukraine weiterhin Waffen zu liefern und die Präsenz des US-Militärs im Schwarzen Meer angesichts der „Gefahr einer russischen Invasion“ zu entfalten.
„Angesichts der jüngsten Konzentration der russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine fordern wir Ihre Regierung dringend auf, unverzüglich und schnell Maßnahmen zu ergreifen, um die Ukraine in Form von Geheimdienstinformationen und Waffen zu unterstützen“, berichtete das Militär-Fachblatt „Defense News“ unter Verweis auf ein ihm zur Verfügung stehendes Schreiben von beiden Abgeordneten.
Sie riefen Biden auch dazu auf, die „US-Militärpräsenz im Schwarzen Meer zu entfalten, um eine russische Invasion zu verhindern“.
„Außerdem fordern wir Sie dringend auf, unverzüglich eine angemessene US-Militärpräsenz in der Region in Betracht zu ziehen und geeignete Aktivitäten zum Austausch von Informationen zwischen den USA und der Ukraine einzuleiten, um eine weitere Eskalation der Situation zu verhindern“, so der Appell.
Zuvor hatte die US-Zeitung „Washington Post“ unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, dass mehrere US-amerikanische und europäische Beamte besorgt über die angebliche „erneute Konzentration russischer Truppen“ nahe der Grenze zur Ukraine seien. Eine solche Entwicklung sei vor allem in den Wochen bemerkt worden, nachdem Russland ein großes gemeinsames Manöver mit Weißrussland „Sapad 2021“ abgeschlossen habe.
Auch die US-Zeitung „Politico“ hatte Satellitenbilder veröffentlicht, die nach Angaben von Journalisten den Einsatz des russischen Militärs „an der Grenze zur Ukraine“ zeigen. Tatsächlich handelte es sich aber um die Region Smolensk, die gar nicht an die Ukraine grenzt.
Das russische Außenministerium hat Berichte mehrerer westlicher Medien dementiert, wonach Russland angeblich Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegen würde. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, Russland würde seine Truppen innerhalb des eigenen Territoriums und nach eigenem Erachten verlegen. Dies bedrohe ihm zufolge niemanden und sollte niemanden beunruhigen.
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 03.11.2021
Russische Truppen an Grenze zur Ukraine? Sacharowa entlarvt US-Berichte als Fake-News
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