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„Auf die Bremse treten“: Kretschmer drängt auf neue Maßnahmen wegen steigender Corona-Infektionen

© AFP 2021 / Ina FassbenderMichael Kretschmer kommt zu einer Vorstandssitzung der CDU in der Parteizentrale in Berlin (Archivbild)
Michael Kretschmer kommt zu einer Vorstandssitzung der CDU in der Parteizentrale in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 06.11.2021
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Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hat auf dem CDU-Landesparteitag in Dresden am Samstag ein schnelles Handeln von Bund und Ländern gefordert, um einen neuen Lockdown zu vermeiden. Gegen die neue Corona-Welle will er mit kostenlosen Corona-Schnelltests und radikaler Kontaktreduzierung vorgehen.
Laut Kretschmer dürfe die aktuelle Entwicklung so nicht weitergehen. „Das kann kein gutes Ende nehmen“, wird der Minister von der Deutschen Presse-Agentur (DPA) zitiert. „Wir wollen keinen neuen Lockdown. Wir wollen, dass Kindergärten und Schulen offen bleiben“, betonte er. Doch dafür müsse man jetzt handeln.
„Wir müssen jetzt in einer besonderen Weise auf die Bremse treten“, so Kretschmer.
Corona-Impfung  - SNA, 1920, 05.11.2021
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Konkret will Kretschmer zum einen Corona-Schnelltests wieder für alle kostenlos anbieten. Er zeigte sich dessen bewusst, welcher finanzielle Aufwand damit verbunden ist. So habe die Bundesrepublik monatlich dafür eine Milliarde Euro ausgegeben, so Kretschmer. Zum anderen sei auch eine radikale Kontaktreduzierung erforderlich. Nach seinen Worten ist das Einhalten der Regeln das Gebot der Stunde, um durch den Winter zu kommen.
„Es ist die letzte Ausfahrt, die jetzt kommt vor einem Lockdown“, sagte der sächsische Ministerpräsident.
Er kritisierte zudem erneut den geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der ein Ende der pandemischen Lage in Deutschland für den 25. November angekündigt hatte. Dieser Satz sei laut Kretschmer nicht nur „kolossal falsch“. Dieser habe auch einen gewaltigen Schaden angerichtet, denn es gebe momentan eine extreme Belastung in den Krankenhäusern und eine wirkliche Bedrohungslage.
„Wir haben eine Bedrohung, die vermutlich nicht so groß war in den vergangenen 18 Monaten wie jetzt“, sagte der CDU-Politiker und betonte, Bund und Länder müssten jetzt gemeinsam agieren.
Nach aktuellen Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) landete Sachsen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 415,8 auf dem Spitzenplatz bei den Neuinfektionen am Samstag. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 183,7. Vor diesem Hintergrund will der Freistaat ab Montag in Teilen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel (genesen oder geimpft) einführen. Dadurch erhofft Kretschmer, die Entwicklung aufzuhalten. Dafür müssten aber alle an einem Strang ziehen.
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Am Freitag hatte die geschäftsführende Bundesregierung in der zusehends angespannten Pandemie-Lage zu Vorsicht und konsequenten Kontrollen von Corona-Zugangsregeln aufgerufen. Die Entwicklung mit einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen und einer Zuspitzung bei der Klinikbelastung in einigen Regionen sei „sehr besorgniserregend”.
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