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Schweizer Experten: Impfung für Schwangere kann Plazenta und Fötus vor Corona schützen

© CC0 / Bokskapet / PixabaySchwangerschaft (Symbolbild)
Schwangerschaft (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.11.2021
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Schwangere Frauen sind besser vor einer Schädigung ihrer Plazenta und ihres Fötus geschützt, wenn sie gegen das Coronavirus Sars-Cov-2 geimpft sind, das die schwangerschaftsbedingten Risiken erhöht, teilte das Schweizerische Institut für Virologie und Immunologie am Freitag mit.
Nach den Erkenntnissen der Forschungsteams des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) und des Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV) kann sich das Virus schnell vermehren und menschliche Plazentazellen infizieren.
„Dies ist ein enormer Fortschritt für das Verständnis von Covid-19 während der Schwangerschaft“, sagt Marco Alves, Immunologe und Forschungsgruppenleiter beim IVI.
Schwangere Frauen seien zu 70 Prozent stärker gefährdet, sich zu infizieren, als andere Menschen derselben Altersgruppe, wobei das Risiko eines schweren Verlaufs um bis zu zehn Prozent steige, so die Wissenschaftler. Insbesondere nimmt demnach das Risiko einer Frühgeburt oder des Todes des Fötus um das Zwei- bis Dreifache zu.
Was die mRNA-Impfung angeht, dringt laut den Wissenschaftlern die mRNA nicht bis zum Fötus durch, obwohl die von der Mutter entwickelten Antikörper die Plazentaschranke passieren und damit Schutz für das Kind bieten.
„Die Tatsache, dass das Virus die Plazenta infizieren und sich dort stark vermehren kann, zeigt die Notwendigkeit der Impfung“, schließen die Forscher.
Die Ergebnisse der Studie wurden im Wissenschaftsmagazin „Cell Reports Medicine“ veröffentlicht.
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