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Vierte Welle als neuer Push: Landesverfassungsschutzchef warnt vor immer radikaleren Corona-Leugnern

© AP Photo / Markus SchreiberMenschen protestieren gegen die Corona-Maßnahmen vor dem Schloss Bellevue in Berlin (Archivbild)
Menschen protestieren gegen die Corona-Maßnahmen vor dem Schloss Bellevue in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 06.11.2021
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Angesichts neuer Proteste der sogenannten Querdenker an diesem Samstag in Leipzig hat der Präsident des thüringischen Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, in einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vor einer zunehmenden Radikalisierung der Szene der Corona-Leugner gewarnt.
Kramer räumte zwar ein, dass man bei den letzten Demonstrationen eher rückläufige Zahlen beobachtete, allerdings die wieder ansteigenden Infektionszahlen für diese Szene eher motivierend seien.
„Die vierte Welle, die Diskussion über Booster-Impfungen und Verschärfungen von Corona-Maßnahmen wie die Ausweitung von 2G-Regelungen können zu einem neuen Push für die Szene führen“, so Kramer.
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Auch Kommentare in den Sozialen Medien zeigten laut dem thüringischen Verfassungsschutzchef eine sich weiter hochschaukelnde Radikalisierung. „Wir erleben im ganzen Land Pöbeleien, Beleidigungen, tätliche Angriffe und ultraaggressives Verhalten“, sagte Kramer. Nach seinen Worten zeigte sich die Gefährlichkeit der Szene immer wieder, „besonders deutlich in Idar-Oberstein“.
„Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das absehbar weniger wird. Im Gegenteil: Die vierte Pandemiewelle und auch Kommunikationsdefizite und Widersprüche der Politik etwa zu den Booster-Impfungen führen dazu, dass die Szene sich bestätigt fühlt und weiter angeheizt wird“, so Thüringens Verfassungsschutzpräsident.

Kommende Demonstrationen

Die rechte Gruppe „Bürgerbewegung Leipzig“ will am Samstag dem RND zufolge in der sächsischen Großstadt gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren. 3000 Teilnehmer wurden dafür ursprünglich angemeldet, von denen nur 1000 wegen Pandemie-Entwicklungen in Sachsen erlaubt sind.
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Auch mehrere weitere Gegendemonstrationen sind angekündigt. Die Veranstalter riefen auf sozialen Kanälen zu „friedlichem Widerstand“ auf, was in der Vergangenheit nicht der Fall war. Die Polizei rechnet mit einem Großeinsatz. Vor einem Jahr gingen mehr als 20.000 Menschen bei einer „Querdenken“-Demonstration in Leipzig auf die Straße.
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